
Mali: Dschihadisten und Rebellen starten neue Angriffswelle
Krise im Sahel Dschihadisten und Rebellen starten neue Angriffswelle in Mali Mindestens fünf Orte in Mali sollen von militanten Gruppen angegriffen worden sein, darunter auch ein Gefängnis nahe der Hauptstadt Bamako....
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Krise im Sahel Dschihadisten und Rebellen starten neue Angriffswelle in Mali Mindestens fünf Orte in Mali sollen von militanten Gruppen angegriffen worden sein, darunter auch ein Gefängnis nahe der Hauptstadt Bamako. Die Militärjunta schweigt. 17 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Die malische Stadt Gao (Foto aus dem Jahr 2019) Foto: Souleymane Ag Anara / aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten In Mali haben Aufständische mehrere Orte angegriffen.
Ziel sei unter anderem eine Stadt im Norden des Landes gewesen, in der Regierungstruppen und paramilitärische Einheiten aus Russland stationiert seien, heißt es von der Militärjunta. Auch ein Ort südlich der Hauptstadt Bamako sei betroffen. Berichten zufolge sind Dschihadisten und separatistische Tuareg-Rebellen für die Angriffe verantwortlich.
Die Nachrichtenagenturen und berichten unter Berufung auf die Tuareg-Rebellengruppe, die selbst ernannte Befreiungsfront des Azawad (FLA), dass am frühen Samstagmorgen die Stadt Anéfis angegriffen worden sei. Die Kämpfe dauerten an. Laut der gibt es auch Berichte über Angriffe auf Gao, Aguelhok und Sévaré sowie auf das Gefängnis von Keniéroba unweit der Hauptstadt Bamako.
Was Experten sagen
In dem Gefängnis sollen Mitglieder der malischen Opposition einsitzen. Die Militärjunta äußerte sich laut bisher nicht dazu. FLA mit Al-Qaida-Ableger verbündetIm April hatten Rebellen Bamako ins Visier genommen, den Verteidigungsminister getötet und mehrere Armeestützpunkte im Norden eingenommen.
Die FLA zeichnete sich dafür gemeinsam mit dem Al-Qaida-Ableger JNIM verantwortlich und übernahm die Kontrolle über die strategisch wichtige Stadt Kidal. Einheiten der Militärjunta und aus Russland zogen sich nach Anéfis zurück. Mali wird seit Jahren von Gewalt dschihadistischer Gruppen, separatistischer Rebellen und bewaffneter Milizen erschüttert.
Nach zwei Militärputschen in den Jahren 2020 und 2021 steht die Militärjunta zunehmend unter Druck. Nach dem Abzug westlicher Truppen im Jahr 2023 setzte die Militärregierung verstärkt auf russische Unterstützung. Mehr zum Thema Islamistischer Terror in Westafrika: Verliert Russland in Mali gegen die Dschihadisten?
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





