
Malta: Historischer vierter Wahlsieg in Folge für Labour
EU-Mitgliedstaat Malta Historischer vierter Wahlsieg in Folge für Labour In einer von Kriegen, Wirtschaftskrisen und politischen Machtwechseln geprägten Zeit setzt Malta auf Kontinuität: Ministerpräsident Abela hat die...
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: EU-Mitgliedstaat Malta Historischer vierter Wahlsieg in Folge für Labour In einer von Kriegen, Wirtschaftskrisen und politischen Machtwechseln geprägten Zeit setzt Malta auf Kontinuität: Ministerpräsident Abela hat die Parlamentswahl gewonnen. Mit Labour holt er 52 Prozent der Stimmen. 20 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Bleibt Minitsterpräsident Maltas: Robert Abela Foto: Darrin Zammit Lupi / Die regierende Labour-Partei von Ministerpräsident Robert Abela hat die vorgezogene Parlamentswahl in Malta gewonnen – dies ebnet ihr den Weg für eine historische vierte Amtszeit in Folge. Die Partei kam nach Angaben der Wahlkommission vom Sonntag auf 52 Prozent der Stimmen, während die oppositionelle Nationalistische Partei 45 Prozent erzielte.
Die Einzelheiten
»Heute haben wir gemeinsam ein Stück Geschichte geschrieben«, sagte Abela vor Anhängern. Der Vorsitzende der Nationalistischen Partei, Alex Borg, räumte seine Niederlage ein. Er habe Abela angerufen, um ihm zum Sieg zu gratulieren, erklärte Borg.
Der 30 Jahre alte Anwalt und frühere Sieger des Schönheitswettbewerbs »Mr. World Malta« hatte die Wählerinnen und Wähler zu einem politischen Wechsel aufgerufen. An mehreren Orten der Mittelmeerinsel wurde Feuerwerk gezündet, in der Parteifarbe Rot gekleidete Labour-Anhänger skandierten »vier Mal!
»Ich wähle Labour, seit ich ein kleines Mädchen war. Ich bin begeistert, dass sie Geschichte geschrieben haben«, sagte die 73-jährige Margaret Camilleri der Nachrichtenagentur . Korruption spielte im Wahlkampf kaum eine RolleRegierungschef Abela hatte die eigentlich erst für kommendes Jahr vorgesehene Wahl mit der Begründung vorgezogen, seine Regierung brauche angesichts großer geopolitischer Unsicherheiten ein neues Mandat.
Was Experten sagen
Der 48-Jährige warb im Wahlkampf mit der wirtschaftlichen Bilanz der Labour-Partei seit 2013 und versprach Stabilität in einer Zeit der Unsicherheit. Malta verzeichnete im vergangenen Jahr ein Wirtschaftswachstum von vier Prozent. Die Wirtschaft des kleinsten und am dichtesten besiedelten EU-Mitgliedstaats ist stark auf Tourismus, Online-Glücksspiel und Finanzdienstleistungen ausgerichtet.
Zugleich waren zuletzt die Sorgen gewachsen, dass der Irankrieg wegen steigender Kosten für Flugtreibstoff den Tourismus belasten und die Inflation anheizen könnte. Malta verfügt über wenige natürliche Ressourcen und ist bei Energie stark auf Importe angewiesen. Mehr zum Thema Zehn Jahre »Wir schaffen das«: Von der Willkommenskultur zur Abschottung Von Anna-Lena Kornfeld und Eva Rabbe Illegale Online-Casinos: EU-Gerichtshof stärkt Position von Glücksspielern Neue Verteidigungsallianz: Wenn Europa angegriffen wird, soll uns diese Klausel schützen Abela führt Malta seit 2020.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





