
Matthias Hundt: Digitalstaatssekretär tritt zurück, rudert zurück und wird entlassen
Verwirrung um Personalie Zurückgetreten, zurückgerudert, doch entlassen – und jetzt gibt's wohl 72.000 Euro Berlins Digital-Staatssekretär Matthias Hundt nimmt überraschend seinen Rücktritt zurück, der Senat will ihn...
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Verwirrung um Personalie Zurückgetreten, zurückgerudert, doch entlassen – und jetzt gibt's wohl 72. 000 Euro Berlins Digital-Staatssekretär Matthias Hundt nimmt überraschend seinen Rücktritt zurück, der Senat will ihn trotzdem entlassen. Nun winkt ihm ein stattliches Übergangsgeld.
Im Job war Hundt gut zwei Monate. 23 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner (CDU, rechts), mit Staatssekretär Matthias Hundt bei dessen Ernennung Foto: Senatskanzlei Berlin / dpa Nur etwas mehr als zwei Monate war der Berliner Staatssekretär für Digitalisierung, Matthias Hundt, im Amt, bevor er am Dienstag um seine Entlassung bat. Jetzt hat er diese Bitte allerdings wieder zurückgenommen, soll aber dennoch gehen, wie Senatssprecherin Christine Richter der Nachrichtenagentur dpa mitteilte: »Der Senat bereitet die Entlassung vor und will sie am Dienstag beschließen«. Zuvor hatte der RBB berichtet.
Durch Recherchen von MDR und RBB wurde bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Dresden im Kontext der Insolvenz einer Firma Hundts ermittelt. Laut Staatsanwaltschaft Dresden wurde Ende November 2025 ein Insolvenzverfahren über das Vermögen von Hundts Beratungsunternehmen SDC Sachsen Digital Consulting GmbH eröffnet. Hundt bat wegen dieser »Medienkampagne«, die zu einer »unerträglichen Belastung« für ihn und seine Familie geworden sei, um seine Entlassung.
000 Euro ÜbergangsgeldDurch den plötzlichen Rücktritt vom Rücktritt steht Hundt jetzt bei einer Entlassung ein Übergangsgeld zu. Die Summe entspreche seinem sechsfachen Monatsgehalt, also etwa 72. 000 Euro, sagte Senatssprecherin Richter.
Was Experten sagen
Wäre er bei seiner Entlassungsbitte geblieben, wäre er leer ausgegangen. Hundts Anwalt begründet die Entscheidung so: »Mein Mandant bittet aus zwei Gründen nicht mehr um seine Entlassung: Zum einen hat er sich sehr über das offensichtlich gezielt gestreute Gerücht geärgert, er sei mit seinem angekündigten Rücktrittsangebot lediglich seiner Entlassung zuvorgekommen. Der Mandant hatte die Erwartung, dass die mediale Kampagne gegen ihn mit seinem Rücktrittsangebot ein Ende haben würde.
Diese Hoffnung wurde leider enttäuscht. « Erst im März gestartetVor allem aber seien die gegen ihn erhobenen Vorwürfe haltlos. »Für die SDC Sachsen Digital Consulting GmbH findet nun eine Betriebsprüfung der Deutschen Rentenversicherung Bund statt, um zu klären, ob überhaupt offene Beitragsforderungen bestehen.
Für die Insolvenz der Humboldt Capture Germany GmbH trägt der Mandant keine Verantwortung. Er war dort nie Gesellschafter, sondern nur Fremdgeschäftsführer und das auch nur bis Herbst 2024.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





