
Mecklenburg-Vorpommern: Ex-CDU-Landtagsabgeordneter Thomas Diener will zu AfD-Fraktion überlaufen
Mecklenburg-Vorpommern Ex-CDU-Abgeordneter will zur AfD-Fraktion überlaufen Die AfD spricht von einer »großen Bereicherung«: Ein bisheriger Unionsabgeordneter in Mecklenburg-Vorpommern will in die Fraktion der extremen...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Mecklenburg-Vorpommern Ex-CDU-Abgeordneter will zur AfD-Fraktion überlaufen Die AfD spricht von einer »großen Bereicherung«: Ein bisheriger Unionsabgeordneter in Mecklenburg-Vorpommern will in die Fraktion der extremen Rechten. Er führt politische Gründe an, in der CDU spricht man von Rache. 46 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Landtag in Schwerin: »Inhaltliche und strategische Entfremdung« Foto: Bernd Wüstneck / dpa Dieser Artikel gehört zum Angebot von SPIEGEL+. Sie können ihn auch ohne Abonnement lesen, weil er Ihnen geschenkt wurde.
Die Einzelheiten
Der Landtagsabgeordnete Thomas Diener will sich der AfD anschließen. Bis vor wenigen Wochen war er noch Mitglied der CDU-Fraktion im Parlament von Mecklenburg-Vorpommern. Er strebe eine Mitgliedschaft in Partei und Landtagsfraktion der AfD an, sagte er dem SPIEGEL.
Zuvor hatten »Ostsee-Zeitung « und »Nordkurier « über den möglichen Wechsel berichtet. Juli wird die AfD-Fraktion darüber beraten. Laut den Berichten rechnet AfD-Fraktionschef Enrico Schult mit Zustimmung seiner Fraktion zu einer Aufnahme Dieners.
»Das ist fachlich und menschlich eine große Bereicherung für uns«. Ein CDU-Sprecher teilte mit, Diener sei noch nicht aus der Partei ausgetreten. Er werde das aber tun, sagte Diener.
Was Experten sagen
Bereits Ende Mai hatte Diener die CDU-Fraktion verlassen, seine Austrittserklärung liegt dem SPIEGEL vor. Darin führt er eine »inhaltliche und strategische Entfremdung« an. Der ländliche Raum werde durch die aktuelle Politik kaum noch repräsentiert.
Außerdem wirft er seiner Partei darin vor, in seiner Arbeit behindert und als Person isoliert zu werden. »In grün-links verwandelt«CDU-Generalsekretärin Katy Hoffmeister sagte dem SPIEGEL, Dieners Handeln erkläre sich »einzig und allein« damit, dass er gern einen »besseren Listenplatz bekommen hätte«. Diener sollte für die nahende Landtagswahl auf Platz 14, zog seine Kandidatur aber zurück.
Hoffmeister sagte, Diener wolle sich »an der CDU rächen«. Kritik am Kurs äußere er erst seit Januar. Diener weist das zurück.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





