
Mercedes-Benz: Mitarbeitende protestieren gegen Sparpläne in Sindelfingen, Stuttgart, Bremen, Hamburg
Auftakt für bundesweite Aktionen Zehntausende protestieren gegen Sparpläne bei Mercedes-Benz Deutschlands Autobauer rutschen immer tiefer in die Krise, auch Mercedes. Nun soll gespart werden, die Mitarbeitenden wollen...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Auftakt für bundesweite Aktionen Zehntausende protestieren gegen Sparpläne bei Mercedes-Benz Deutschlands Autobauer rutschen immer tiefer in die Krise, auch Mercedes. Nun soll gespart werden, die Mitarbeitenden wollen bei den angekündigten Maßnahmen jedoch nicht mitziehen. 42 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Protest in Sindelfingen Foto: Bernd Weißbrod / dpa Mit Ölfässern, Trommeln, Trillerpfeifen und Plakaten haben Zehntausende Beschäftigte bundesweit gegen die geplante Verschärfung des Sparkurses bei Mercedes-Benz protestiert. An mehreren Standorten machten die Angestellten ihrer Wut ob der anstehenden Maßnahmen Luft.
Die Einzelheiten
Aufgerufen zu den Demos hatte die Gewerkschaft IG Metall. Zur Anzahl der Teilnehmenden gibt es unterschiedliche Angaben: Nach Gewerkschaftsangaben beteiligten sich mehr als 33. 000 Beschäftigte an dem Protest, ein Sprecher des Unternehmens sprach hingegen von nur etwa halb so vielen Anwesenden.
In Baden-Württemberg, der Herzkammer des schwäbischen Autobauers, protestierten die Menschen am traditionsreichen Standort in Sindelfingen, wo unter anderem die S-Klasse produziert wird. Gesamtbetriebsratschef Ergun Lümali sprach am Tor 7 zu den Beschäftigten. Zuvor hatte Lümali der Nachrichtenagentur dpa gesagt: »Die Beschäftigten sind mit den Plänen des Vorstands und dem Abbau des Sozialstaats nicht einverstanden.
« Das Management wolle hart erkämpfte Errungenschaften zurückdrehen. Das sei keine Grundlage für weitere Gespräche. Auch andernorts DemonstrationenProteste fanden laut IG Metall in Baden-Württemberg auch in Stuttgart-Untertürkheim, Rastatt und Kuppenheim statt.
Was Experten sagen
Aber auch in Bremen, Berlin, Hamburg und Germersheim wurde demonstriert. In Düsseldorf sagte Gewerkschaftschefin Christiane Benner bei einer Kundgebung laut Mitteilung: »Wer ernsthaft über Wettbewerbsfähigkeit reden will, darf nicht bei den Arbeitsbedingungen ansetzen. Der Schlüssel für eine starke Autoindustrie liegt in Investitionen in zukunftsfeste Produkte, Standorte und Beschäftigte.
« Bild vergrößern Protest in Bremen Foto: Focke Strangmann / dpa In einem Schreiben hatte der Vorstand des Autobauers seine Angestellten vor rund einer Woche informiert, dass man »weiterhin mit Hochdruck die Kosten senken« müsse, um bei den Preisen für die Produkte wettbewerbsfähig zu bleiben. »Trotz all unserer Anstrengung ist die Situation heute in Deutschland dramatisch«, hieß es darin. 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutschland erhalten demnach als Sofortmaßnahme nicht wie erwartet im Juli eine tarifliche Sonderzahlung.
Diese werde auf das kommende Jahr verschoben, hieß es in dem Schreiben. Die Arbeitsstunde müsse günstiger werden.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





