
Meta: Konzern stoppt internes Programm zur Mitarbeiterüberwachung
Umgang mit vertraulichen Daten Meta stoppt internes Programm zur Mitarbeiterüberwachung Zum Trainieren von KI hat Meta im April eine Tracking-Software eingeführt, die die Arbeit seiner Angestellten registriert. Nach...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Umgang mit vertraulichen Daten Meta stoppt internes Programm zur Mitarbeiterüberwachung Zum Trainieren von KI hat Meta im April eine Tracking-Software eingeführt, die die Arbeit seiner Angestellten registriert. Nach Berichten über ein Daten-Leak setzt das Unternehmen die Initiative vorerst aus. 41 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Meta-Büro in Mumbai: Sensible Mitarbeiterdaten waren im Unternehmen angeblich zugänglich Foto: Francis Mascarenhas / Meta hat angekündigt, ein internes Tracking-Programm auszusetzen, das Mausbewegungen und digitale Aktivitäten seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfasst, um mithilfe dieser Daten künstliche Intelligenz (KI) zu trainieren. Das hat der Techkonzern am Montag bekannt gegeben.
Die Einzelheiten
Die Ankündigung des Unternehmens folgt auf Medienberichte, laut denen vertrauliche Mitarbeiterdaten für alle Meta-Angestellten zugänglich waren. Die Nachrichtenagentur hat entsprechende Dokumente eingesehen, zuvor hatten »Business Insider« und »Wired« über den Vorfall berichtet . Meta bestätigt, dass es den Vorwürfen mit einer Untersuchung nachgeht, macht jedoch keine Angaben dazu, wie lange das Tracking-Programm ausgesetzt bleibt.
»Wir haben dieses Programm unter Berücksichtigung von Datenschutzvorkehrungen sorgfältig konzipiert«, erklärte Unternehmenssprecherin Tracy Clayton. »Obwohl wir derzeit keine Hinweise darauf haben, dass Meta-Mitarbeiter unberechtigt auf Daten zugegriffen haben, setzen wir es während der Untersuchung vorübergehend aus. « Nicht sofort abgeschaltetDas im April eingeführte Tool »Model Capability Initiative« (MCI) erfasst Mausbewegungen, Klicks und Tastenanschläge auf den Computern von Mitarbeitern in den USA, um die KI-Modelle von Meta zu trainieren.
Eine Quelle teilte mit, dass das Tool am Montagnachmittag noch immer Daten aufzeichnete. Die Unternehmenssprecherin von Meta erklärte, die Aussetzung werde schrittweise umgesetzt. Es werde einige Zeit dauern, bis das Programm für alle Nutzerinnen und Nutzer eingestellt sei.
beruft sich in seinem Bericht unter anderem auf Metas interne Dokumentation. Zu den offengelegten Daten gehören demnach »vollständige Eingabeaufforderungen und Transkripte, private Unterhaltungen, Personen- und Leistungsdaten sowie DSS-Vertraulichkeitsstufen (1–4)«. Mehr zum Thema Zukunft der Arbeit: Die KI schaut jetzt jedem Mitarbeiter bei Meta über die Schulter Gefahren der künstlichen Intelligenz: Die Todesmaschine Die SPIEGEL-Titelstory von Simon Book, René Pfister und Marcel Rosenbach VR-Welt Horizon Worlds: Zuckerberg dreht dem Metaverse den Saft ab Im Mai hatte bereits berichtet, dass das Meta-Programm mehr Informationen sammelte als ursprünglich beschrieben und diese unverschlüsselt speicherte.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




