
Mexiko: Präsidentin Claudia Sheinbaum verbittet sich Einmischung der USA
Deutliche Worte Richtung Norden »Wir sind keine Piñata« – Mexikos Präsidentin verbittet sich Einmischung der USA Seit zwei Jahren regiert Claudia Sheinbaum in Mexiko und lässt sich dabei vom mächtigen US-Nachbarn nicht...
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Deutliche Worte Richtung Norden »Wir sind keine Piñata« – Mexikos Präsidentin verbittet sich Einmischung der USA Seit zwei Jahren regiert Claudia Sheinbaum in Mexiko und lässt sich dabei vom mächtigen US-Nachbarn nicht einschüchtern. Zum Jahrestag ihres Wahlsiegs schickt sie eine klare Ansage an die Trump-Regierung. 11 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Claudia Sheinbaum (am 18. Mai) Foto: José Méndez / EPA aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum hat den USA vorgeworfen, sich in innere Angelegenheiten ihres Landes einzumischen. »Es sei klar und deutlich gesagt: Wir akzeptieren keine Einmischungen. Wir sind ein freies, unabhängiges und souveränes Land«, sagte Sheinbaum bei einer Kundgebung anlässlich des zweiten Jahrestags ihres Wahlsiegs vor Anhängerinnen und Anhängern in der mexikanischen Hauptstadt Mexiko-Stadt.
Die Präsidentin erklärte, eine Behörde des US-Justizministeriums habe die Festnahme von zehn Mexikanern zur Auslieferung verlangt. Unter ihnen sind ihren Angaben nach ein Gouverneur, ein Bürgermeister und ein amtierender Senator. Namen oder weitere Einzelheiten nannte sie nicht.
Was Experten sagen
Unabhängig prüfen ließen sich die Angaben der Präsidentin zunächst nicht. Wenn aus dem Ausland bestimmt werde, wer schuldig sei und wer nicht, oder Druck auf mexikanische Institutionen ausgeübt werde, gehe es nicht mehr um Zusammenarbeit, sondern um Einmischung, sagte Sheinbaum. »Mexiko ist die Piñata von niemandem«, fügte sie hinzu.
Eine Piñata ist eine Figur aus Pappmaché, auf die zumeist Kinder mit Stöcken einschlagen, bis Süßigkeiten herausfallen. Die Präsidentin rief ihre Anhänger dazu auf, in den kommenden Wochen Informationsveranstaltungen auf öffentlichen Plätzen abzuhalten. Dort solle über die Verteidigung der nationalen Souveränität informiert werden.
Die Äußerungen fallen in eine Zeit, in der das Thema ausländische Einflussnahme auf Wahlen in Mexiko verstärkt diskutiert wird. Erst vor Kurzem billigte das Parlament eine von der Regierungspartei Morena unterstützte Verfassungsreform, die bei nachgewiesener Einmischung aus dem Ausland eine Annullierung von Wahlen ermöglichen soll. In Mexiko werden in einem Jahr die beiden Kammern des Kongresses neu gewählt.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





