
Michael Kretschmer (CDU) offen für höhere Steuern für Vermögende
Bundeshaushalt und Reformagenda Sachsens Ministerpräsident Kretschmer offen für höhere Steuern für Vermögende »Starke Schultern müssen mehr tragen als schwache«, findet Michael Kretschmer. In einem Interview hält er...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Bundeshaushalt und Reformagenda Sachsens Ministerpräsident Kretschmer offen für höhere Steuern für Vermögende »Starke Schultern müssen mehr tragen als schwache«, findet Michael Kretschmer. In einem Interview hält er höhere Steuern auf große Vermögen und Erbschaften für denkbar. Seine CDU lehnt eine »Reichensteuer« eigentlich ab.
37 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Forderung auf einem Banner bei einer Demo in Hamburg: »Reichensteuer jetzt!
Die Einzelheiten
« Foto: Markus Matzel / IMAGO Deutschland benötigt Reformen – und mehr Geld in der Staatskasse. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat nun in einem Interview erklärt, er sei deshalb offen für höhere Reichen- und Erbschaftsteuern, um untere und mittlere Einkommen zu entlasten. »Starke Schultern müssen mehr tragen als schwache«, sagte er zur »Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ)«.
Kretschmer schränkte jedoch ein: »Um eines hier klarzustellen: Die Diskussion beginnt nicht mit Steuererhöhungen, sondern das wird vielleicht ein letzter Baustein in einer richtigen Modernisierungsagenda. «Debatte über Politik mit dem RasenmäherDer CDU-Bundesvize mahnte ein Gesamtkonzept an, das die preisliche Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands für die kommenden zehn Jahre sichere. »Um ein solches Paket hinzubekommen, werden auch wir uns bewegen müssen«, erklärte er mit Blick auf mögliche Steuererhöhungen.
Pauschale Kürzungen von Subventionen halte er dagegen nicht für sinnvoll. »Die Rasenmäher-Methode ist keine kluge Politik. Wir müssen den Wählern schon ein stimmiges Gesamtbild liefern, was wir wollen und warum das richtig ist.
Was Experten sagen
« Der Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Jens Spahn, hatte eine pauschale Abschmelzung aller Subventionen und Steuervergünstigungen um fünf Prozent vorgeschlagen, um Entlastungen zu finanzieren. Die Bundesregierung verhandelt derzeit über den Abbau von Subventionen, um Löcher im Haushalt zu stopfen und die für 2027 angestrebte Steuerreform gegenzufinanzieren. Mehr zum Thema Ökonomin fordert Obergrenze für Reichtum: Wann wird Vermögen unmoralisch, Frau Robeyns?
Ein Interview von Michael Brächer Greenpeace-Studie: Reichensteuer würde 200 Milliarden Euro fürs Klima bringen Von Tim Bartz Bundesfinanzminister und SPD-Chef Lars Klingbeil reagierte positiv auf den Vorschlag: »Ich will nicht ausschließen, dass es am Ende, auch zumindest in Teilbereichen, die Rasenmäher-Methode sein kann«, sagte der SPD-Vorsitzende im Podcast »Machtwechsel«. Die Beratungen dazu liefen in der Regierung, sagte Klingbeil. Seine Offenheit für die »Rasenmäher-Methode« habe er der Unionsseite bereits mitgeteilt.
Gegenüber der »Rheinischen Post« betonte er die Kompromissbereitschaft seiner Partei in den anstehenden Koalitionsrunden zu grundlegenden Reformen. »Diese Bundesregierung arbeitet hart daran, die notwendigen Reformen voranzutreiben.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




