
Mietbelastung: Studi-Haushalte zahlen 54 Prozent des Einkommens für Wohnen
Mietbelastung : Studi-Haushalte zahlen 54 Prozent des Einkommens für Wohnen 15.07.2026, 11:52Lesezeit: 2 Min. Schon die Wohnungssuche ist für Studenten extrem herausfordernd, noch schwerer wird es bei der Finanzierung....
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Mietbelastung : Studi-Haushalte zahlen 54 Prozent des Einkommens für Wohnen 15. 2026, 11:52Lesezeit: 2 Min. Schon die Wohnungssuche ist für Studenten extrem herausfordernd, noch schwerer wird es bei der Finanzierung.
Bezahlbarer Wohnraum ist knapp und die Nachfrage hoch. dpaWenn die Miete überwiesen ist, bleibt für Lebensmittel nicht mehr viel übrig: Die Mehrheit der Studierenden mit eigener Haushaltsführung gilt durch Wohnkosten als überlastet. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Studierende, die nicht mehr im Elternhaus wohnen, geben im Schnitt mehr als die Hälfte ihres Haushaltseinkommens für Wohnkosten aus.
Die Einzelheiten
Das geht aus einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes hervor. Im vergangenen Jahr seien es im Schnitt 54 Prozent des verfügbaren Haushaltseinkommens gewesen. Zum Vergleich: In Deutschland liegt der Wert für die gesamte Bevölkerung im Schnitt bei 24 Prozent.
Alleinlebende Studierende geben laut Mitteilung sogar 56 Prozent für Wohnen aus. Wer mit anderen Studierenden oder Auszubildenden zusammenlebt, nutzt etwa 49 Prozent des Haushaltseinkommens fürs Wohnen. Einkommen von weniger als 963 Euro pro MonatLaut Statistikerinnen und Statistikern galten im vergangenen Jahr etwa 65 Prozent der Studierenden mit eigener Haushaltsführung als „durch Wohnkosten überlastet“.
Das sei dann der Fall, wenn die Belastung durch Wohnkosten auch nach Abzug von bestimmten Leistungen noch bei mehr als 40 Prozent des Haushaltseinkommens liege. In der Gesamtbevölkerung lag der Wert bei 11 Prozent. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
Was Experten sagen
bei Google bevorzugen „Viele Studierende verfügen über ein insgesamt geringes Einkommen. Das liegt auch daran, dass sie sich in einer Lebensphase befinden, in der sie in ihre Ausbildung und somit in ihr späteres Berufsleben investieren“, schreiben die Statistikerinnen und Statistiker. Die Hälfte der Studierende mit eigener Haushaltsführung habe zuletzt über ein Einkommen von weniger als 963 Euro pro Monat verfügt.
Das ist der sogenannte Medianwert des Nettoäquivalenzeinkommens. Der Median halbiert die Verteilung: 50 Prozent verfügen über weniger und 50 Prozent verfügen über ein höheres Einkommen. Bafög macht nur einen kleinen Teil des Einkommens aus„Große Teile ihrer Einkünfte beziehen Studierende aus eigener Erwerbstätigkeit“, hieß es.
Bei Studierenden mit eigener Haushaltsführung seien das im Schnitt 45 Prozent der Einkünfte gewesen. 29 Prozent komme bei dieser Gruppe von privater Unterstützung „wie Unterhaltszahlungen von Angehörigen“, 14 Prozent seien Bafög-Leistungen oder Stipendien und 12 Prozent „sonstige Einkünfte wie etwa Kindergeld oder Hinterbliebenenrente“.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





