
Miete frisst bei 3,2 Millionen Haushalten mehr als 40 Prozent des Einkommens
Teures Wohnen Miete frisst bei 3,2 Millionen Haushalten mehr als 40 Prozent des Einkommens Millionen Mieter in Deutschland sind laut einer Studie von ihren Wohnkosten überlastet. Der Mieterbund spricht von alarmierenden...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Teures Wohnen Miete frisst bei 3,2 Millionen Haushalten mehr als 40 Prozent des Einkommens Millionen Mieter in Deutschland sind laut einer Studie von ihren Wohnkosten überlastet. Der Mieterbund spricht von alarmierenden Zahlen. Das Statistische Bundesamt schätzt die Lage etwas besser ein.
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Die Einzelheiten
Weitere Infos SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Mehrfamilienhäuser in Berlin Foto: Wolfram Steinberg / dpa / picture alliance Rund 3,2 Millionen Mieterhaushalte wenden mehr als 40 Prozent ihres Nettoeinkommens für das Wohnen auf. Das zeigt eine Studie des Instituts Wohnen und Umwelt (IWU) im Auftrag des Deutschen Mieterbunds. Weitere 3,4 Millionen Mieterhaushalte geben demnach 30 bis 40 Prozent ihres Nettoeinkommens für Kaltmiete und Heizkosten aus.
Der IWU und der Mieterbund leiten aus diesen Zahlen ab, dass jeder dritte Mieterhaushalt überlastet sei. Die Präsidentin des Deutschen Mieterbunds, Melanie Weber-Moritz, sprach von alarmierenden Zahlen. »Die Bundesregierung muss jetzt Mieterinnen und Mieter schützen.
«Der Studie zufolge gehören von den fast 20 Millionen Mieterhaushalten in Deutschland 42 Prozent oder 8,3 Millionen zum unteren Einkommensdrittel: Sie haben ein Haushaltsnettoeinkommen von im Schnitt 1417 Euro pro Monat. Diese Gruppe sei mit ihren Wohnkosten am »finanziellen Limit«. »Besonders betroffen sind die untersten 10 Prozent der Einkommensverteilung, sie haben eine durchschnittliche Wohnkostenbelastung von 60 Prozent«, heißt es in der Studie, die auf Daten aus dem jüngsten Mikrozensus 2022 zu Einkommen und Mieten basiert.
Was Experten sagen
Die Zahl wurden anhand von Angaben des Statistisches Bundesamts auf den neuesten verfügbaren Stand von 2024 fortgeschrieben. Mehr zum Thema Zahlen zu Azubis und Studierenden: Großteil der Studierenden bei Wohnkosten überlastet Neue Studie: In Deutschland fehlen 1,4 Millionen Wohnungen Soziale Schieflage: Studentenmieten jenseits jeder Schmerzgrenze Anders als der Mieterbund sieht das Statistische Bundesamt nur eine relativ kleine Minderheit der Bevölkerung von ihren Wohnkosten überlastet. 2025 hielt es 11,2 Prozent der Menschen in Deutschland davon betroffen.
Das Statistische Bundesamt zieht die Grenze strenger und bezeichnet Haushalte erst als überbelastet, wenn sie über 40 Prozent ihres Einkommens für Wohnen aufwenden. Großstädte besonders betroffenDer Mieterbund schreibt, der Anstieg der Mieten treibe die Wohnkostenbelastung vieler Haushalte nach oben, besonders für jene, die kürzlich umgezogen sind. So seien die Mieten in Verträgen ab 2020 im Schnitt gut ein Fünftel höher und Mieterhaushalte hätten mit 33 Prozent eine deutlich höhere Wohnkostenbelastung als Haushalte, die vor 2020 eingezogen sind.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





