
Migration: Nettozuwanderung nach Deutschland halbiert sich auf 235.000
Migration Zuwanderung nach Deutschland sinkt netto fast um die Hälfte Immer weniger Menschen wandern nach Deutschland ein, 2025 waren es nur noch 235.000. Gleichzeitig zieht es immer mehr Deutsche ins Ausland....
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Migration Zuwanderung nach Deutschland sinkt netto fast um die Hälfte Immer weniger Menschen wandern nach Deutschland ein, 2025 waren es nur noch 235. Gleichzeitig zieht es immer mehr Deutsche ins Ausland. 11 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Eine Familie in einer Flüchtlingsunterkunft in Frankfurt Foto: Boris Roessler / dpa Im vergangenen Jahr sind unter dem Strich deutlich weniger Menschen nach Deutschland zugewandert als 2024. Die sogenannte Nettozuwanderung sank um 45 Prozent auf 235.
Die Einzelheiten
000 Personen, nach zuvor 430. 000, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Den endgültigen Ergebnissen zufolge gab es insgesamt rund 1,48 Millionen Zuzüge und 1,25 Millionen Fortzüge über die deutschen Grenzen.
Damit fiel die Zahl der zugewanderten Menschen um 13 Prozent, während sich die Summe der Abwanderungen um knapp zwei Prozent verringerte. Eine wesentliche Ursache für den Rückgang ist die niedrigere Zuwanderung aus den Hauptherkunftsländern von Asylsuchenden sowie aus der Ukraine. So sank die Nettozuwanderung aus Syrien um 67 Prozent auf 25.
Aus der Türkei kamen netto 24. 000 Menschen, ein Minus von 41 Prozent. Für Afghanistan registrierten die Behörden einen Rückgang um ebenfalls 41 Prozent auf 19.
Was Experten sagen
Auch die Nettozuwanderung aus der Ukraine war mit 96. 000 Personen erneut rückläufig, was einem Minus von 21 Prozent zum Vorjahr entspricht. Viele Menschen ziehen nach Brandenburg und BayernZudem trug die Migration aus der Europäischen Union zur Entwicklung bei.
Der Wanderungssaldo Deutschlands mit der EU war mit minus 54. 000 Personen erneut negativ, nach zuvor minus 34. Es zogen also mehr Menschen aus Deutschland in andere EU-Staaten als von dort nach Deutschland.
Die größten Wanderungsdefizite verzeichnete Deutschland dabei gegenüber Polen mit minus 17. 000 und Bulgarien mit minus 14. Mehr zum Thema Migrationspolitik: Dobrindt sollte die Grenzkontrollen stoppen Der SPIEGEL-Leitartikel von Katrin Elger Bundesamt für Migration und Flüchtlinge: Zahl neuer Asylanträge im April auf niedrigstem Stand seit 2020 Von Wolf Wiedmann-Schmidt Bamf-Präsident Sommer: »Man darf Probleme nicht ignorieren, nur weil Rechtspopulisten die falschen Antworten haben« Ein SPIEGEL-Gespräch von Jürgen Dahlkamp und Wolf Wiedmann-Schmidt Gleichzeitig verließen mehr Deutsche das Land als zurückkehrten.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





