
Möglicher Insiderhandel: Nagarro-Chef Manas Human fordert Bafin-Ermittlungen
Möglicher Insiderhandel Nagarro-Chef fordert nach verdächtigem Kurssprung Bafin-Ermittlungen Persistent Systems aus Indien und Nagarro aus München planen den Zusammenschluss. Das wussten zunächst nur wenige. Trotzdem...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Möglicher Insiderhandel Nagarro-Chef fordert nach verdächtigem Kurssprung Bafin-Ermittlungen Persistent Systems aus Indien und Nagarro aus München planen den Zusammenschluss. Das wussten zunächst nur wenige. Trotzdem hat der Aktienkurs einen deutlichen Sprung vollzogen.
59 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Nagarro-Logo auf einem Handy: Teams möglichst klein gehalten Foto: Thomas Fuller / SOPA Images / IMAGO Der Kurssprung des Münchner Softwareentwicklers Nagarro vor der Ankündigung der Übernahme durch den indischen Rivalen Persistent Systems könnte ein Fall für die Finanzaufsicht Bafin werden.
Die Einzelheiten
»Ich erwarte, dass die Bafin das untersucht, und hoffe, dass sie herausfinden, was passiert ist«, sagte Nagarro-Chef Manas Human der Nachrichtenagentur . Der Kurs der Aktie seines Unternehmens war am Freitag um fast 20 Prozent nach oben geschnellt, obwohl es keine Medienberichte über eine bevorstehende Übernahme von Nagarro oder andere positive Nachrichten gegeben hatte. Mehr zum Thema Softwareriese aus Baden-Württemberg: SAP-Aktie bricht an der Börse zweistellig ein KI-Unternehmen unter Beobachtung: Techmilliardär Peter Thiel verkauft alle Nvidia-Anteile Auffällige Wetteinsätze: Direktor des Nobelinstituts geht von Spionage aus Erst am späten Freitagabend gaben die beiden Unternehmen die Übernahmepläne bekannt.
Persistent bietet 81 Euro je Nagarro-Aktie, mehr als das Doppelte des Schlusskurses vom Freitag. Am Montag stiegen Nagarro-Aktien um 92 Prozent auf 77,60 Euro. Human und sein Persistent-Kollege Sandeep Kalra sagten zu , sie hätten die mit den Fusionsplänen betrauten Teams möglichst klein gehalten.
»Ich wäre sehr schockiert«, wenn herauskäme, dass dort Insiderwissen ausgenutzt worden sei, sagte Kalra. Persistent sei von der Investmentbank Barclays und den Anwälten von Hengeler Mueller beraten worden, Nagarro von JPMorgan und der Kanzlei Freshfields. Die Bafin wollte sich konkret zu dem Vorgang zunächst nicht äußern.
Die Wertpapieraufsicht prüfe aber laufend, ob es am Markt Anzeichen für Marktmanipulationen oder die Ausnutzung von Insiderwissen gebe, sagte ein Sprecher.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




