
Monopolkommission sieht Millionenlücke beim Tankrabatt
Monopolkommission sieht Millionenlücke beim Tankrabatt Die Monopolkommission schätzt, dass bis zu 200 Mio. Euro des Tankrabatts nicht weitergegeben wurden. Doch der Branchenverband en2x widerspricht. vorlesen...
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Eine bemerkenswerte Entwicklung zeichnet sich im Bereich der künstlichen Intelligenz ab. Monopolkommission sieht Millionenlücke beim Tankrabatt Die Monopolkommission schätzt, dass bis zu 200 Mio. Euro des Tankrabatts nicht weitergegeben wurden. Doch der Branchenverband en2x widerspricht.
vorlesen Druckansicht (Bild: Aral) 16:04 Uhr Lesezeit: 5 Min. Autos Von dpa Anzeige Inhaltsverzeichnis Monopolkommission sieht Millionenlücke beim Tankrabatt „Weitergabe einer Maßnahme nicht gesichert“ Branchenverband widerspricht Strukturelles Problem Spritpreise nähern sich Vorkriegsniveau Unsichere Entwicklung Der in zwei Wochen auslaufende Tankrabatt ist nach Ansicht der Monopolkommission „zu einem großen Teil, aber nicht vollständig“ bei den Verbrauchern angekommen. In einer ersten Bilanz schätzt das unabhängige Beratergremium der Bundesregierung, dass von den 16,7 Cent Steuererleichterung pro Liter je nach Kraftstoff zwischen 15 und 16 Cent weitergegeben wurden.
Technische Details
Von den insgesamt 1,6 Milliarden Euro der Steuersenkung kommen demnach 100 bis 200 Millionen nicht bei den Verbrauchern an. Parallel sinken die Spritpreise nach der Entspannung im Nahen Osten. Weiterlesen nach der Anzeige „Weitergabe einer Maßnahme nicht gesichert“ Für die Auswertung verglichen die Experten der Monopolkommission die Spritpreise in Deutschland und Frankreich – sie schätzten die Lücke dabei nach eigenen Angaben konservativ, sie könnte also sogar noch größer sein.
Auch das Münchner ifo-Institut geht von einer unvollständigen Weitergabe aus – insbesondere bei Diesel. „Ein Teil der 1,6 Milliarden Euro, die der Tankrabatt den Staat gekostet hat, ist also bei den Mineralölkonzernen gelandet“, sagt ifo-Experte Florian Neumeier. „Der Staat kann keine Preise diktieren und somit ist die Weitergabe einer solchen Maßnahme eben nicht gesichert.
“ Branchenverband widerspricht Der Branchenverband en2x betonte dagegen: „Die Steuersenkung wird in vollem Umfang an die Kundschaft weitergegeben. Wir haben vor, während und auch nach dem Tankrabatt einen intensiven Preiswettbewerb unter den 14. 000 Tankstellen in Deutschland.
Branchenfolgen
Gäbe es den Tankrabatt nicht, wären Benzin und Diesel im Mai und Juni zu jedem Zeitpunkt um 17 Cent je Liter höher. “ Auffällig an den von der Monopolkommission ermittelten Zahlen ist, dass der Rabatt je nach Region unterschiedlich weitergegeben wurde. Im Nordwesten Deutschlands war der Preisrückgang demnach mit 16,7 bis 17,3 Cent am höchsten und im Osten mit 16 bis 16,4 Cent nur knapp unter der Steuersenkung.
Im Süden ergab sich mit 13,3 bis 14,9 Cent allerdings eine deutlichere Lücke. Videos by heise mehr Videos c't 3003 heise & ct Peertube Strukturelles Problem Weiterlesen nach der Anzeige „Diese Ergebnisse deuten insgesamt darauf hin, dass der unvollständige und regional unterschiedliche Preiseffekt des Tankrabatts kein Phänomen der Tankstellenebene ist, sondern ein Symptom unzureichenden Wettbewerbs auf der vorgelagerten Marktstufe“, heißt es in der Analyse.
Die Entwicklung dürfte den Wettbewerb im KI-Bereich weiter anheizen.





