
Monterey Park in Kalifornien stimmt für Verbot von Rechenzentren
Widerstand gegen KI-Infrastruktur Kalifornische Kleinstadt stimmt für Verbot von Rechenzentren »Bitte keine Großrechenanlagen in unserer Nachbarschaft«. Die Bürger von Monterey Park bei Los Angeles haben sich für einen...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Widerstand gegen KI-Infrastruktur Kalifornische Kleinstadt stimmt für Verbot von Rechenzentren »Bitte keine Großrechenanlagen in unserer Nachbarschaft«. Die Bürger von Monterey Park bei Los Angeles haben sich für einen Bann von Rechenzentren ausgesprochen. In den USA bisher ein einmaliger Vorgang.
48 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Aufsteller in Monterey Park: Klare Mehrheit gegen große Computeranlagen Foto: Robert Gauthier / Los Angeles Times / Getty Images Jackie Morrison hat dem US-Fernsehsender CBS gesagt , was offensichtlich viele ihrer Nachbarn denken: »Wir wollen die hier nicht.
Die Einzelheiten
« Die Rede ist von Rechenzentren. Im kalifornischen Monterey Park, mitten im Los Angeles County, hat sich die Mehrheit der Bürger gegen die Ansiedlung solcher Serverfarmen in ihrer Stadt ausgesprochen. Meldungen verschiedener US-Medien zufolge fiel das Ergebnis einer entsprechenden »Special Election«, einer Art lokaler Volksabstimmung, eindeutig aus.
Behördenangaben zufolge haben bei der Abstimmung am Dienstag gut 86 Prozent der Menschen, die ihre Stimme abgegeben haben, für einen solchen Bann votiert . 000 Einwohnern von Monterey Park haben aber nur etwa 7600 überhaupt mitgemacht. Bisher einmalig ist der Fall, weil das Verbot von Rechenzentren diesmal nicht mit juristischen Mitteln durchgesetzt wurde, sondern durch eine Volksabstimmung.
Die einzige Möglichkeit, den Beschluss umzukehren, wäre es nun, eine neuerliche Abstimmung in die Wege zu leiten, erklärt die »Los Angeles Times« . Der Widerstand der NimbysDie ambitionierten Pläne der Techfirmen, Rechenkapazitäten auszubauen, um den KI-Boom anzufeuern, stoßen immer häufiger auf Widerstand. Anwohner geplanter Anlagen fürchten Umweltverschmutzung sowie Engpässe für die eigene Versorgung aufgrund des hohen Energie- und Wasserbedarfs der oft gewaltigen Computeranlagen.
Was Experten sagen
Im Fall von Monterey Park hatte die australische Firma HMC StratCap für 39 Millionen Dollar ein leer stehendes Bürogebäude gekauft, um darin ein Rechenzentrum zu errichten. In der Hoffnung auf Steuereinnahmen und neue Jobs hatte die Stadtverwaltung den Plan anfangs unterstützt. Dann aber regte sich Widerstand.
Bürger, die unter anderem steigende Stromkosten fürchteten, machten sich gegen das Projekt stark. Die »Los Angeles Times« bezeichnet sie als Nimbys, eine von dem Kürzel NIMBY (Not In My BackYard) abgeleitete Bezeichnung für Menschen, die grundsätzlich nichts gegen alle möglichen Projekte habe, außer wenn diese sie unmittelbar selbst betreffen. Lesen Sie hier mehr zum Thema Nimbys.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.



