
Mordprozess in Berlin: „Ich habe Menschen getötet. Darum verzweifle ich an mir selbst“
Mordprozess in Berlin : „Ich habe Menschen getötet. Darum verzweifle ich an mir selbst“ 06.07.2026, 13:33Lesezeit: 2 Min. Die Beteiligten im Saal 700 des Landgerichts zu Beginn des Prozesses im Juli 2025dpaEr soll...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Mordprozess in Berlin : „Ich habe Menschen getötet. Darum verzweifle ich an mir selbst“ 06. 2026, 13:33Lesezeit: 2 Min.
Die Beteiligten im Saal 700 des Landgerichts zu Beginn des Prozesses im Juli 2025dpaEr soll mindestens 15 Menschen getötet haben: Kurz vor Ende des Prozesses in Berlin hat der angeklagte Arzt Johannes M. „Das Ausmaß des Leidens“ beginne er erst jetzt zu verstehen. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Zwei Tage vor dem Urteil im Mordprozess gegen einen Palliativarzt in Berlin hat der Angeklagte sich abermals bei den Hinterbliebenen entschuldigt.
Die Einzelheiten
„Ich habe Menschen getötet. „Darum verzweifle ich an mir selbst“, sagte Johannes M. zum Abschluss des Prozesses.
Er beginne erst jetzt, das „Ausmaß des Leidens“ zu verstehen. Das Landgericht Berlin will am Mittwoch (13. 00 Uhr) sein Urteil sprechen.
Die Staatsanwaltschaft hat nach fast einjähriger Verhandlung die Höchststrafe für den 41-jährigen Deutschen gefordert. Neben lebenslanger Haft für Mord in 15 Fällen beantragte Ankläger Philipp Meyhöfer, die besondere Schwere der Schuld festzustellen und Sicherungsverwahrung im Anschluss an die Haftstrafe anzuordnen. Zudem forderte er ein lebenslanges Berufsverbot für den promovierten Mediziner.
Was Experten sagen
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen In zwölf Fällen Taten gestandenNach Überzeugung des Staatsanwalts hat der Arzt von September 2021 bis Juli 2024 zwölf Frauen und drei Männern jeweils ein tödliches Gemisch verschiedener Medikamente verabreicht. Mehrmals habe er Feuer gelegt, um Spuren zu vertuschen.
Als jüngstes Opfer führt die Anklage eine 25-Jährige auf, als ältestes eine 94 Jahre alte Frau. Alle waren schwerstkrank, ihr Tod stand aber nicht unmittelbar bevor. Der Arzt hatte nach monatelangem Schweigen überraschend am 25.
Juni gestanden, zwölf schwer kranke Patientinnen und Patienten bei Hausbesuchen getötet zu haben. Er habe sich eingeredet, das Richtige zu tun und Patienten „Leid und Siechtum“ zu ersparen, hieß es in seiner Erklärung. Er wolle Verantwortung für seine Taten übernehmen, so der Angeklagte weiter.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.



