
Mykorrhiza-Netzwerke: Wie Pilze unterirdisch unsere ganze Welt umspannen
110 Billiarden Kilometer Wie Pilze unterirdisch die ganze Welt umspannen Mykorrhiza-Pilze setzen sich auf Pflanzenwurzeln und breiten sich so immer weiter aus. Ihre Netzwerke sind so dicht und lang, dass man damit 750...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: 110 Billiarden Kilometer Wie Pilze unterirdisch die ganze Welt umspannen Mykorrhiza-Pilze setzen sich auf Pflanzenwurzeln und breiten sich so immer weiter aus. Ihre Netzwerke sind so dicht und lang, dass man damit 750 Mal von der Erde zur Sonne käme. 50 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Unterirdisches Pilznetzwerk Foto: Olha / iStockphoto / Getty Images aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
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000 Kilometer: So lang sind die unterirdischen Netzwerke der Mykorrhiza-Pilze zusammengenommen – mindestens. Sie umspannen die Erdböden auf der ganzen Welt und konnten nun erstmals in einer größeren Studie beleuchtet werden. Die beteiligten Forschenden berichten darüber im Fachblatt »Science« .
Demnach befinden sich in jedem Kubikzentimeter Boden im Schnitt wohl gut vier Meter dieser mikroskopisch dünnen Pilzfäden. Ein Kubikzentimeter entspricht ungefähr der Größenordnung eines Zuckerwürfels. Die Studie wird in Fachkreisen als bahnbrechend eingeschätzt, da sie erstmals zeigt, welche Ausmaße die Pilzverflechtungen haben.
Was Experten sagen
Symbiosen mit PflanzenwurzelnTatsächlich bilden die Mykorrhiza eine Symbiose mit etwa 70 Prozent aller Pflanzenarten. Deren Wurzeln sind mit den Pilzen verbunden und liefern ihnen wichtige Nährstoffe. Im Austausch erhalten auch die Pilze Nährstoffe aus den Wurzeln, mit deren Hilfe sie weiter wachsen können.
Diese Verbindungen und Netzwerke bestehen seit etwa 475 Millionen Jahren. Für die Studie hat das Team der Forschenden um Justin Stewart von der Freien Universität Amsterdam mithilfe von KI-Modellen und Daten aus mehr als 16. 000 Bodenproben aus der ganzen Welt die erste globale Karte von Netzwerken der Mykorrhizapilze erstellt.
Würde man die einzelnen Pilzfäden aneinanderreihen, könnte man 750 Mal die Distanz zwischen Erde und Sonne überwinden. »In nur einem Teelöffel Erde könnten bis zu 10 Meter Mykorrhiza-Netzwerke enthalten sein«, wurde Stewart zitiert. Ohne die Pilze hätten es die mit ihnen verbundenen Pflanzen wohl deutlich schwerer: »Diese Netzwerke (...
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





