
Nach KI-Hype an der Börse: US-Aktien gehen auf Talfahrt
Nach monatelanger KI-Euphorie US-Aktien gehen auf Talfahrt Getrieben von der Euphorie über künstliche Intelligenz, kannten die US-Börsen monatelang nur den Weg nach oben. Nun ging es für Techunternehmen wie Nvidia oder...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Nach monatelanger KI-Euphorie US-Aktien gehen auf Talfahrt Getrieben von der Euphorie über künstliche Intelligenz, kannten die US-Börsen monatelang nur den Weg nach oben. Nun ging es für Techunternehmen wie Nvidia oder IBM deutlich bergab. Ein unerwarteter Deal stach jedoch heraus.
23 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Händler an der Börse in New York Foto: Sarah Yenesel / EPA Viele Anleger dürften sich beim Blick ins Depot gewundert haben: Nach dem monatelangen Hype um künstliche Intelligenz (KI) gingen zahlreiche US-Werte am Freitag auf Talfahrt.
Die Einzelheiten
Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verlor bis zum Mittag (Ortszeit) 0,8 Prozent auf 51. Der breiter gefasste S&P 500 fiel um 1,7 Prozent auf 7457 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq rutschte um 2,9 Prozent auf 26.
Auch einzelne Werte verloren deutlich. Aktien von IBM rauschten um mehr als 6,5 Prozent abwärts, Titel von Nvidia fielen um 5,2 Prozent. Der Philadelphia-Chip-Index verlor fünf Prozent, seit Jahresbeginn hat er 92 Prozent zugelegt.
Kursgewinne bei Halbleiteraktien hatten die Rekordrally an den US-Märkten maßgeblich befeuert. Seit Jahresbeginn hat der Nasdaq-Index rund 16 Prozent zugelegt. »Die Marktteilnehmer preisen eine 100-prozentige Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung der Fed im Laufe dieses Jahres ein.
Was Experten sagen
Das treibt die Zinsmärkte nach oben und gibt einigen Anlegern Anlass, Gewinne mitzunehmen«, sagte Charlie Ripley, Stratege bei Allianz Investment Management. Börsen erwarten anhaltende ZinspauseAm US-Arbeitsmarkt entstanden im Mai trotz der Unsicherheit durch den Irankrieg doppelt so viele Jobs wie erwartet. Unter dem Strich wurden 172.
000 Stellen außerhalb der Landwirtschaft geschaffen. An den Terminmärkten wurde die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung der US-Notenbank Fed im Dezember nach der Datenveröffentlichung bei 63 Prozent gesehen, nach zuvor 48 Prozent. Für den Juni-Entscheid gingen die Börsianer nach wie vor von einer anhaltenden Zinspause aus.
Die Fed, die Vollbeschäftigung fördern und Preisstabilität sichern soll, hat den Leitzins jüngst in einer Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent konstant gehalten. Bild vergrößern Händler auf dem Parkett der New Yorker Börse Foto: Seth Wenig / AP / dpa An den Anleihemärkten kletterten die Renditen der zehnjährigen US-Treasuries auf 4,58 Prozent, der US-Dollar erhielt Auftrieb. Im Gegenzug sank der Euro.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





