
Nato-Gipfel in Schweden: Marco Rubio weist Vorwurf des US-Truppenabzugs als Strafe zurück
Nato-Gipfel in Schweden US-Außenminister Rubio sagt, der Truppenabzug aus Europa sei kein Druckmittel US-Außenminister Marco Rubio nennt die Verlegung amerikanischer Soldaten einen »fortlaufenden Prozess«. Doch die...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Nato-Gipfel in Schweden US-Außenminister Rubio sagt, der Truppenabzug aus Europa sei kein Druckmittel US-Außenminister Marco Rubio nennt die Verlegung amerikanischer Soldaten einen »fortlaufenden Prozess«. Doch die vorherigen Drohungen seines Präsidenten zeichnen ein anderes Bild. 10 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern US-Außenminister Marco Rubio im schwedischen Helsingborg Foto: Julia Demaree Nikhinson / AP aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten US-Außenminister Marco Rubio hat der Auffassung widersprochen, seine Regierung setze die Stationierung von US-Truppen als Druckmittel gegenüber den europäischen Nato-Verbündeten ein.
»Das ist keine Bestrafung, sondern einfach ein fortlaufender Prozess«, sagte Rubio beim Treffen der Nato-Außenminister im schwedischen Helsingborg. Die USA hätten »globale Verpflichtungen«, die erforderten, »dass wir ständig neu prüfen, wo wir Truppen stationieren«, fügte er hinzu. Die USA planen seit Längerem, sich stärker in Richtung des Indopazifiks zu orientieren und dafür Truppen aus Europa abzuziehen.
Kanada und vor allem die europäischen Nato-Länder sollen künftig mehr Verantwortung bei der Verteidigung des Bündnisgebiets übernehmen. Die jüngsten Ankündigungen aus Washington zu Truppenverlegungen widersprachen sich allerdings zum Teil und wurden von Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegenüber den Verbündeten begleitet. Anfang Mai kündigte das US-Verteidigungsministerium an, 5000 Soldatinnen und Soldaten aus Deutschland abzuziehen.
Was Experten sagen
Trump hatte zuvor wiederholt bemängelt, dass sich die anderen Nato-Länder im Irankrieg nicht an der Sicherung der Straße von Hormus beteiligten. Scharfe Kritik übte er auch an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), der den USA eine fehlende Strategie vorgeworfen hatte. Der US-Präsident hatte zudem Italien und Spanien mit dem Abzug von Truppen gedroht, weil die beiden Länder dem US-Militär verboten hatten, US-Stützpunkte für Angriffe im Irankrieg zu nutzen.
Am Donnerstag kündigte Trump dann an, 5000 zusätzliche Soldaten nach Polen zu entsenden. Er begründete dies mit seinem guten Verhältnis zu Polens rechtsnationalem Präsidenten Karol Nawrocki. Trump »enttäuscht« über Verhalten der EuropäerRubio sagte in Helsingborg, Trumps »Enttäuschung« über das Verhalten »einiger unserer Nato-Verbündeten« im Irankrieg sei »hinlänglich bekannt«.
Dies müsse angesprochen werden, aber nicht beim Treffen in Schweden. »Das ist eine Angelegenheit, die auf der Ebene der Staats- und Regierungschefs diskutiert werden muss«, betonte Rubio. Die Nato-Außenminister wollen in Helsingborg den Nato-Gipfel in Ankara Anfang Juli vorbereiten.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




