
Nato: Mark Rutte lobt Trumps Truppenentsendung und mahnt Europa zur Eigenständigkeit
Verteidigungsbündnis Nato-Generalsekretär Rutte begrüßt Entsendung von US-Soldaten – und warnt vor Illusionen Mark Rutte begrüßt Donald Trumps Entscheidung, 5000 weitere US-Soldaten nach Polen zu schicken – mahnt aber:...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Verteidigungsbündnis Nato-Generalsekretär Rutte begrüßt Entsendung von US-Soldaten – und warnt vor Illusionen Mark Rutte begrüßt Donald Trumps Entscheidung, 5000 weitere US-Soldaten nach Polen zu schicken – mahnt aber: Europa müsse die Abhängigkeit von Washington verringern. 19 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Nato-Generalsekretär Mark Rutte Foto: Christoph Soeder / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich?
Die Einzelheiten
Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Nato-Generalsekretär Mark Rutte begrüßt die Entsendung weiterer 5000 US-Soldaten nach Polen – mahnt aber zur Nüchternheit: Der Schritt dürfe nicht als Trendwende missverstanden werden. »Selbstverständlich begrüße ich die Ankündigung sehr«, sagte Rutte bei einem Treffen der Außenminister der Bündnisstaaten in der schwedischen Hafenstadt Helsingborg.
Man müsse sich aber im Klaren darüber sein, dass der zuletzt eingeschlagene Kurs fortgesetzt werden müsse. Dieser habe zum Ziel, die Abhängigkeit von den USA zu verringern, so dass diese sich stärker anderen Prioritäten zuwenden könnten. »Was Sie in der kommenden Zeit sehen werden, ist ein schrittweiser Prozess, in dem die Europäer mehr Verantwortung übernehmen, was wirklich wichtig ist«, sagte Rutte auf die Frage eines Reporters.
Und innerhalb dieses Prozesses werde es auch immer Entscheidungen und Ankündigungen geben, die Teil dieses längerfristigen Kurses seien. Mehr zum Thema Umstrittener Bündnischef: Er nannte Trump Daddy. Rettet Mark Rutte damit die Nato?
Was Experten sagen
Von Britta Sandberg, Brüssel US-Truppen in Europa: Die Nato fürchtet den Trump-Schock Aus Helsingborg berichten Paul-Anton Krüger und Matthias Gebauer Grönlandkrise: »Erstmals haben die Europäer gezeigt, dass sie bereit waren, zurückzuschlagen« Ein Interview von Francesco Collini, Rom Die Entscheidung, zusätzlich 5000 US-Soldaten nach Polen zu entsenden, hatte Trump mit seinem guten Verhältnis zum polnischen rechtskonservativen Präsidenten Karol Nawrocki begründet. Nawrocki hatte Mitte 2025 die Stichwahl um das Präsidentenamt gewonnen und Trump im Herbst darauf im Oval Office besucht. Die beiden Politiker hatten dabei ihre Sympathie füreinander deutlich gemacht.
Nato-Generalsekretär Rutte steht wegen seines Umgangs mit Trump in der Kritik. Auf dem ersten Nato-Gipfel hatte er ihn indirekt »Daddy« genannt. Seitdem ist eine Debatte darüber entbrannt, ob Anbiederung für die Europäer den falschen Weg ist, um mit dem US-Präsidenten umzugehen – oder gerade den richtigen.
Kann er mit seiner Strategie verhindern, dass die USA ihre Soldaten aus Europa abziehen und das transatlantische Verhältnis sogar retten? Lesen Sie hier das SPIEGEL-Porträt des Niederländers.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




