
Neuer Premierminister: Mit Burnham gegen Thatcher
Neuer Premierminister : Mit Burnham gegen Thatcher Ein Kommentar von Philip Plickert, London 19.07.2026, 11:12Lesezeit: 3 Min. Andy Burnham wurde auf einer Sonderkonferenz im Rahmen des Gewerkschaftskongresses (Trades...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Neuer Premierminister : Mit Burnham gegen Thatcher Ein Kommentar von Philip Plickert, London 19. 2026, 11:12Lesezeit: 3 Min. Andy Burnham wurde auf einer Sonderkonferenz im Rahmen des Gewerkschaftskongresses (Trades Union Congress) am 17.
Juli offiziell als neuer Labour-Vorsitzender bestätigt. dpaDer neue britische Premier denkt, mit mehr Staatseingriffen in der Wirtschaft könnte er das Land nach vorn bringen. Sein Programm ist bislang diffus.
Die Einzelheiten
Es könnte unangenehme Überraschungen geben. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Andy Burnham kommt mit guter Laune, aber ohne ein ausgearbeitetes Programm in die Downing Street 10. Der frühere Bürgermeister von Manchester, den König Charles nun zum neuen britischen Premierminister ernennt, steht vor schweren Aufgaben: Er muss ein gespaltenes, frustriertes Land wieder einen und aufrichten.
Unter seinem glücklosen Vorgänger hatte sich die bittere Polarisierung noch vertieft. Ob der neue Labour-Frontmann diese überwinden kann, muss sich zeigen. Burnham wirkt bürgernäher als der technokratische Jurist Keir Starmer.
Er stilisierte sich als „König des Nordens“ in Abgrenzung zum Establishment in Westminster. Die unter Starmer tief gesunkene Labour-Partei, die in den Kommunalwahlen im Frühjahr ein Desaster erlebte, hofft auf eine Wende, so dass sie im Kampf mit Nigel Farages Partei Reform UK wieder nach vorne kommt. Die Chance besteht; Farage ist durch Spendenaffären ins Straucheln geraten.
Was Experten sagen
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Aber die Beliebtheitswerte des neuen Premierministers könnten schnell abschmelzen, wenn er gezwungen ist, unpopuläre Entscheidungen zu treffen. Die Haushaltslage ist angespannt.
Starmer scheiterte daran, Sozialreformen durchzusetzen, die den rapiden Anstieg der Sozialstaatsausgaben bremsen. Burnham behauptet zwar, er werde mit notwendigen Kürzungen „nicht zimperlich“ sein. Das dürfte jedoch den linken Labour-Flügel auf die Barrikaden treiben.
Erste Verstaatlichungen könnten bald beginnenIn seiner ersten Rede als Labour-Vorsitzender hat Burnham seine Devise vom „wirtschaftsfreundlichen Sozialismus“ nicht wiederholt, sondern hat versprochen, er werde „pro-Wirtschaft“ sein. Mehr Wachstum wäre essenziell, um die Stimmung im Lande zu drehen. Seit der Finanzkrise 2008 blieb das Produktivitätswachstum gering.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




