
Neuseeland: Papageienpaar sichert Bestand der bedrohten Kakariki Karaka
Papageienpaar mit 55 Küken Trixie und Nacho retten den Bestand ihrer Art Die Papageienart Kakariki Karaka in Neuseeland ist akut vom Aussterben bedroht. Aber auf ein Paar ist Verlass: 55 der derzeit etwa 450 Vögel...
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Papageienpaar mit 55 Küken Trixie und Nacho retten den Bestand ihrer Art Die Papageienart Kakariki Karaka in Neuseeland ist akut vom Aussterben bedroht. Aber auf ein Paar ist Verlass: 55 der derzeit etwa 450 Vögel wurden von Nacho und Trixie gezeugt. Selbst Experten staunen.
01 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Papagei Nacho Foto: Leigh Percasky / The Isaac Conservation and Wildlife Trust / aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Ein besonders fortpflanzungsfreudiges Papageienpärchen in Neuseeland trägt eifrig zum Erhalt seiner bedrohten Art bei: Das Männchen Nacho und die Papageiendame Trixie sind allein für mehr als ein Zehntel der derzeit lebenden Population der Papageienart Kakariki Karaka verantwortlich. Das berichtet die Organisation Isaac Conservation and Wildlife Trust in Christchurch. Kakariki Karaka sind in Neuseeland beheimatet, gelten aber als akut bedroht.
Sie wurden bereits zweimal für ausgestorben erklärt, bis wieder lebende Exemplare entdeckt wurden. Derzeit gibt es etwa 450 Exemplare der grünen Sittiche, die meisten in Schutzgebieten oder auf abgelegenen Inseln. Doch die Art kann auf Nacho und Trixie zählen: Das Paar hat bereits 55 Küken das Leben geschenkt, davon allein 33 in diesem Jahr.
Was Experten sagen
»Eigentlich ist die Brutsaison beendet, aber sie legt weiter Eier und zieht Küken auf«, sagte Experte Leigh Percasky über das Verhalten von Trixie. »Eigentlich wäre es uns lieber, wenn sie aufhört und sich ausruht, aber das scheint sie nicht vorzuhaben – derzeit hat sie wieder sieben Jungtiere. « Doch auch für Nacho ist der Experte voll des Lobes: »Er muss Nahrung für Trixie und für die Küken suchen.
Das ist extrem herausfordernd. « Mehr zum Thema Kea in Neuseeland: Behinderter Papagei setzt sich mit neuer Kampftechnik durch Nach fast 50 Jahren: Seltene Art des Kiwis auf Neuseelands Festland wiederentdeckt Britischer Zoo: Schwules Pinguinpaar zieht seltenes Küken auf Wayne Beggs ist verantwortlich für das Programm zum Schutz der Kakariki Karaka beim neuseeländischen Umweltministerium. Er sagt: Pärchen wie Trixie und Nacho bewahren die seltene Art vor dem Aussterben.
Die Nachzucht von Tieren in Gefangenschaft, wie im Fall von Trixie und Nacho, sei unverzichtbar, »weil die wild lebenden Populationen sehr anfällig für Fressfeinde sind«. Deshalb müssten Tiere in Gefangenschaft »als Reserve« gehalten werden. Experte Percasky wünscht sich jetzt aber erst einmal eine Pause für Nacho und Trixie bis zur nächsten Brutsaison: »Ich weiß nicht, wo sie all die Energie hernehmen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





