
News des Tages: Mehr Superreiche, Friedrich Merz, Lange Haft für Daniela Klette
Die Lage am Abend Deutschland auf Wachstumskurs – bei den Superreichen Von Janko Tietz Die drei Fragezeichen heute:Wohlstand – wieviel Prozent des Finanzvermögens vereinen die 5000 reichsten Deutschen auf...
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Die Lage am Abend Deutschland auf Wachstumskurs – bei den Superreichen Von Janko Tietz Die drei Fragezeichen heute:Wohlstand – wieviel Prozent des Finanzvermögens vereinen die 5000 reichsten Deutschen auf sich? Bundesregierung – was ist dran an dem Gerücht, Friedrich Merz stehe vor der Ablösung? Terrorismus – für welche Taten muss die mutmaßliche frühere RAF-Terroristin Daniela Klette ins Gefängnis?
53 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Dieses Audio ist derzeit nicht verfügbar.
Die Einzelheiten
Anhören Extern anhören 1. 28 Prozent Wachstum Bild vergrößern In Deutschland gebaute Luxusjacht »My Enzo« (2021): Die Unwucht wird größer Foto: Petra Nowack / penofoto / IMAGO In Deutschland wächst die Zahl der Superreichen deutlich: Laut aktuellem Global Wealth Report der Boston Consulting Group (BCG) verfügten 2025 rund 5000 Menschen über ein Finanzvermögen von umgerechnet mindestens 100 Millionen US-Dollar – etwa 1100 Personen (28 Prozent) mehr als im Jahr zuvor. Diese kleine Gruppe hält 27,3 Prozent des gesamten Finanzvermögens, während rund 66 Millionen Deutsche umgerechnet weniger als 250.
Die Vermögenskonzentration nimmt weiter zu, berichtet mein Kollege David Böcking aus dem Wirtschaftsressort. Der Grund: Aus Geld wird noch mehr Geld. Wohlhabende können stärker in renditestarke Anlagen investieren.
Weltweit führen die USA beim Finanzvermögen, Deutschland liegt mit 12,4 Billionen Dollar auf Platz vier. Hierzulande dominieren Sachvermögen wie Immobilien, Aktien spielen weiterhin eine unterdurchschnittliche Rolle. Diese zurückhaltende Anlagestrategie sowie strukturelle Probleme wie schwaches Wachstum und demografischer Wandel dürften das Vermögenswachstum künftig bremsen.
Was Experten sagen
Die aktuelle Entwicklung aber fällt in eine Zeit, in der die Berliner Politik heftig diskutiert, wie staatliche Reformen künftig finanziert werden können. Die einen wollen Vermögende stärker belasten. Andere fordern, staatliche Ausgaben deutlich zurückzufahren und auf Eigenverantwortung zu setzen.
So rät der Sachverständigenrat, auch »Wirtschaftsweise« genannt, im neuen Frühjahrsgutachten, die bisherigen »Leistungszuschläge« für Menschen in stationärer Pflege (im Volksmund auch »Pflegeheimzuschüsse« genannt) sowie den sogenannten Entlastungsbetrag in Höhe von bis zu 131 Euro ersatzlos zu streichen. (Lesen Sie hier mehr. ) Politisch gesehen zahlt der neue Global Wealth Report auf beide Sichtweisen ein: Sowohl Befürworter höherer Steuern als auch Anhänger stärkerer Aktienförderung sehen sich durch ihn bestätigt.
Lesen Sie hier mehr: Zahl der Superreichen in Deutschland wächst deutlich 2.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





