
News des Tages: Nato-Gipfel in Ankara, Gesundheitspolitik, Ärger bei der Fußball-WM
Die Lage am Abend Die Wut der Verzweiflung Von Oliver Trenkamp Die drei Fragezeichen heute:Trump-Ausbruch – warum und wie will der US-Präsident Spanien bestrafen?Psychotherapie – weicht die Koalition ihre...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Die Lage am Abend Die Wut der Verzweiflung Von Oliver Trenkamp Die drei Fragezeichen heute:Trump-Ausbruch – warum und wie will der US-Präsident Spanien bestrafen? Psychotherapie – weicht die Koalition ihre Gesundheitsreform auf? Fußball-Furor – wie reagiert Ägypten auf das WM-Aus gegen Argentinien?
14 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen 1.
Die Einzelheiten
Das Beste aus den Achtzigern und Neunzigern und das Schlimmste von heute Bild vergrößern US-Präsident Trump in Ankara, hinter ihm Nato-Generalsekretär Rutte: Schlechter Partner, schlechte Menschen Foto: Stoyan Nenov / Hach, waren das noch Zeiten, als die Wörter »Trump« und »Iran« eher zufällig gemeinsam in Zeitungsberichten auftauchten. Damals in den späten Achtzigern und frühen Neunzigern findet sich im Archiv etwa ein »taz«-Beitrag über das »auslaufende Modell Reaganismus «, in dem »Kasino-Kapitalist« Trump als Nebenfigur vorkommt und Iran als Beleg für den stockenden »US-Imperialismus« (1990). Oder ein »Playboy«-Interview mit Arnold Schwarzenegger , der von Trump etwas über erfolgreiche Deals gelernt haben will und die Irankrise am Rande erwähnt (1988).
Aber das hier ist nicht der durchformatierte Dudelfunk, der das vermeintlich Beste aus den Achtzigern und Neunzigern serviert, sondern das Abendbriefing des SPIEGEL, das den Blick eher selten auf das richtet, was gut läuft in der Welt (hier aber schon). Heute beim Nato-Gipfel hat Trump also die Waffenruhe mit Iran für beendet erklärt. Zudem setzen die USA Sanktionen auf iranisches Öl wieder in Kraft.
Teheran wiederum verurteilte Washingtons Vorgehen umgehend und ließ US-Ziele in Kuwait und Bahrain beschießen. Die Zukunft über weitere Verhandlungen bleibt nun unklar. Allerdings war das Rahmenabkommen, mit dem beide Seiten den Krieg beenden wollten, selbst in den stabilsten Phasen mit dem Wort »brüchig« sehr wohlwollend beschrieben.
Was Experten sagen
Außerdem zog Trump über den Nato-Partner Spanien her. Schlechte Partner, ja gar schlechte Menschen seien die Spanier, sagte er. »Ich will keinen Handel mit ihnen treiben.
« Mein Kollege Steffen Lüdke sagt: »Seit dem Irankrieg, als Ministerpräsident Pedro Sánchez dem amerikanischen Militär die Nutzung der Basen in Rota und Morón untersagte, ist der Sozialist so etwas wie Trumps Lieblingsfeind. « Sánchez wisse natürlich, wie die meisten seiner Wähler den Streit sehen: Sie feiern ihn für seinen Widerstand gegen den US-Präsidenten. Mehr Hintergründe hier: Trump wütet, Sánchez lächelt 2.
Therapie – jetzt oder nie? Bild vergrößern Gesundheitsministerin Warken (CDU): Das Sparpaket soll am Freitag beschlossen werden Foto: dts Nachrichtenagentur / IMAGO Huch, will da die eine Hand nicht, was der Kopf will? Die Gesundheitspolitiker der schwarz-roten Koalition wehren sich gegen Kürzungen bei der Psychotherapie, die von der schwarz-roten Koalitionsspitze vorangetrieben werden.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





