
News des Tages: Russische Aufrüstung an Nato-Grenzen, Fußball-WM 2026, Marius Borg Høiby
Die Lage am Abend »Fußball ist ein einfaches Spiel: 22 Männer jagen 90 Minuten lang einem Ball nach, und am Ende gewinnen immer die…« Von Michail Hengstenberg Die drei Fragezeichen heute:Nato-Ostflanke – warum baut...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Die Lage am Abend »Fußball ist ein einfaches Spiel: 22 Männer jagen 90 Minuten lang einem Ball nach, und am Ende gewinnen immer die…« Von Michail Hengstenberg Die drei Fragezeichen heute:Nato-Ostflanke – warum baut Russland neue Militärbasen an der Grenze zu Finnland und Norwegen? Fußball-WM – wer hat die besten Aussichten auf den Titel? Norwegens Problemsohn – ist das noch Knast oder schon Urlaub?
13 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Dieses Audio ist derzeit nicht verfügbar.
Die Einzelheiten
Anhören Extern anhören 1. Aufbau OstflankeSeit einiger Zeit geistert ein unschönes Bedrohungsszenario durch die öffentliche Debatte: Bald schon, womöglich noch vor 2030, werde Russland die Nato angreifen, heißt es. Diese Schreckensvision wurde jetzt weiter genährt: Recherchen skandinavischer Medien und die Auswertung neuer Satellitenbilder legten nahe, dass Russland an den Grenzen zu Norwegen und Finnland seine militärische Infrastruktur massiv aufbaue.
Bild vergrößern Junge Soldatin in Dänemark bei einer Übung Foto: Tom Little / In den Wochen vor dem Ukrainekrieg hatte Russland seine Truppen ebenfalls entlang der Grenze zu dem Land zusammengezogen. Sollte sich die Geschichte wiederholen? Droht eine russische Invasion der beiden europäischen Nato-Staaten?
Die Finnen, an deren Grenze immerhin aufgerüstet wird, üben sich in nordischer Gelassenheit. Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des finnischen Parlaments, Jukka Kopra, sagte der »FAZ« , der Ausbau der Stellungen sei erwartet worden. Diese Maßnahmen seien von Russland bereits angekündigt worden.
Was Experten sagen
Der Aufbau erfolge langsam, aber stetig, so Kopra. Meine Kollegin Ann-Dorit Boy aus dem Auslandsressort schätzt es ähnlich ein. »Russland baut seit Längerem seine Militärpräsenz nahe der finnischen und norwegischen Grenze aus – stärker natürlich seit dem Nato-Beitritt von Finnland (2023) und Schweden (2024)«, sagt Ann-Dorit.
Das Land baue dort Kasernen beziehungsweise weite die Kapazitäten bereits bestehender Stützpunkte massiv aus. So sollen etwa im russischen Petschenga, etwa zehn Kilometer von der norwegischen Grenze in Lappland entfernt, künftig statt 7000 Soldaten 17. 000 Armeeangehörige untergebracht werden können.
An der Grenze zu Finnland sollen statt 20. 000 Soldaten stationiert werden. Das würde allerdings nach dem Ende des Ukrainekriegs geschehen: »Erst dann könnte der Kreml dort Soldaten in der Größenordnung stationieren, wie es jetzt angedeutet wird«, so Ann-Dorit.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





