
News: Péter Magyar, Friedrich Merz, Donald Trump, Benjamin Netanyahu, Libanon, Dario Amodei, Anthropic
Die Lage am Morgen Orbáns Bezwinger kommt nach Berlin – und bremst bei der Ukraine Von Mathieu von Rohr Heute geht es um den Besuch des ungarischen Premiers in Berlin, um Donald Trumps Bemühungen, die Irangespräche am...
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Die Lage am Morgen Orbáns Bezwinger kommt nach Berlin – und bremst bei der Ukraine Von Mathieu von Rohr Heute geht es um den Besuch des ungarischen Premiers in Berlin, um Donald Trumps Bemühungen, die Irangespräche am Laufen zu halten. Und um einen der größten Börsengänge der Geschichte. 27 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X.
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Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Péter Magyar besucht Friedrich MerzEs ist der Antrittsbesuch eines Hoffnungsträgers: Heute empfängt Bundeskanzler Friedrich Merz mit militärischen Ehren den Mann, der Viktor Orbán nach 16 Jahren aus dem Amt fegte (mehr hier ).
Péter Magyar hat Ungarn binnen Wochen vom Putin-Alliierten wieder zu einem europäischen Partner gemacht. Er machte Orbáns Austritt aus dem Internationalen Strafgerichtshof rückgängig. Er brachte eine Amtszeitbegrenzung auf den Weg – und lässt die mutmaßliche Korruption der Orbán-Jahre untersuchen (mehr dazu hier ).
Bild vergrößern Premier Magyar Foto: Attila Kisbenedek / Vergangene Woche kündigte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen einen Deal an: Brüssel wird mehr als 16 Milliarden Euro eingefrorener EU-Gelder freigeben, die wegen Orbáns Aushöhlung des Rechtsstaats blockiert worden waren – sofern Ungarn Reformen umsetzt (mehr dazu hier). Magyar sprach von einem »historischen Tag«. Der Kontrast zur Orbán-Ära, in der Ungarn Brüssels Gegenspieler war, ist groß.
Was Experten sagen
Doch beim Thema, das Merz heute am meisten interessiert, wird es kompliziert: der Ukraine. Hier bremst auch Magyar. Den Start der EU-Beitrittsgespräche will er erst freigeben, wenn die ungarische Minderheit in der Ukraine besseren Schutz für ihre Schulen und ihre Sprache bekommt.
Und er bleibt dabei, dass Ungarn weiterhin keine Waffen liefern werde – wofür ihn prompt der Kreml lobte. Das ist die eigentliche Lektion dieses Besuchs. Mit Orbán verschwand Putins lautester Fürsprecher aus dem Europäischen Rat, und das ist eine echte Zäsur.
Aber Ungarn bleibt zögerlich, was die Ukraine angeht. Für Merz, der im Juni den Start des ersten Verhandlungskapitels mit Kyjiw über die Bühne bringen will, heißt das: Budapest bleibt ein schwieriger Partner. Es wird sich zeigen, ob Magyars Zustimmung zu bekommen ist.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





