
News: Wolfgang Kubicki, Robert Habeck, Kanzlertausch-Gerüchte, Marilyn Monroe
Die Lage am Morgen Wolfgang Kubicki – der Zweitlauteste Von Susanne Beyer Heute geht es um die Kür von Wolfgang Kubicki auf dem Bundesparteitag der FDP. Um die eigentliche Geschichte hinter dem Kanzlertausch-Gerücht. Um...
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Die Lage am Morgen Wolfgang Kubicki – der Zweitlauteste Von Susanne Beyer Heute geht es um die Kür von Wolfgang Kubicki auf dem Bundesparteitag der FDP. Um die eigentliche Geschichte hinter dem Kanzlertausch-Gerücht. Um Robert Habeck auf der SPIEGEL-Bühne.
10 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Dieses Audio ist derzeit nicht verfügbar.
Die Einzelheiten
Anhören Extern anhören Ehrenwert und trotzdem falschEr will es nochmal wissen. Der 74 Jahre alte bisherige FDP-Vize Wolfgang Kubicki wird sich an diesem Wochenende beim Parteitag zum neuen Vorsitzenden wählen lassen; er ist der einzige Bewerber. Erst einmal ist es ehrenwert, dass Kubicki sich weiter für die Politik einsetzen will.
Er könnte seine Zeit ja auch sehr nett auf dem Golfplatz verbringen. Oder auf dem Segelboot. Oder auf einer Sonnenterrasse mit einem Glas kühlen deutschen Riesling in der Hand.
Bild vergrößern FDP-Politiker Kubicki: Eine Identifikationsfigur für die Jungen wird er nicht mehr werden Foto: John Macdougall / Doch eine große Überraschung wäre es schon, wenn es Kubicki tatsächlich gelingen sollte, seine Partei aus der Todeszone zu retten. In der Politik weiß man zwar nie, was kommt. Auch die Linke war fast schon verschwunden und rappelte sich kurz vor der letzten Bundestagswahl wieder auf (mehr hier ).
Was Experten sagen
Aber die FDP feierte ihre letzten großen Erfolge im Wahlkampf 2021, als sie auf die jungen Leute und deren Themen setzte: die Digitalisierung, die Start-ups. Kubicki kann nichts dafür, aber eine Identifikationsfigur für die Jungen wird er nicht mehr werden. Er sagt auch von sich selbst, er sei ein Übergangskandidat.
Er wolle die FDP vor allem wieder ins Gespräch bringen. Ihm falle das leicht, weil er bekannt sei und zugespitzt formuliere. Ja, es stimmt, Kubicki ist laut genug, um sich Gehör zu verschaffen.
Aber lauter als er wird immer die AfD sein. Und weil es in der Politik ohnehin schon viel zu laut geworden ist, hat nun sogar der deftige Markus Söder (CSU) gesagt, er wolle sich zügeln, seriöser werden, die eigenen Worte wägen. Gut möglich, dass Kubickis Stärken der Politik gerade jetzt eher schaden als nützen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





