
News: Zitterpartie um Sitz im Sicherheitsrat, Gerhard Schröder in Moskau, nächster Akt in Trumps Zoll-Drama
meinung Die Lage am Morgen Kann Deutschland in New York gegen Österreich gewinnen? Von Philipp Wittrock Heute geht es um eine wichtige Abstimmung bei den Vereinten Nationen in New York, um Putins Propagandashow in Sankt...
Russia — Trump and Putin will meet after that?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. meinung Die Lage am Morgen Kann Deutschland in New York gegen Österreich gewinnen? Von Philipp Wittrock Heute geht es um eine wichtige Abstimmung bei den Vereinten Nationen in New York, um Putins Propagandashow in Sankt Petersburg, für die sich auch Deutsche einspannen lassen, und um den nächsten Akt in Donald Trumps Zoll-Drama. 47 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Sie erhalten mehr Inhalte von uns in Ihren Suchergebnissen. Weitere Infos SPIEGEL bei Google bevorzugen Wadephuls wichtige WahlDeutschland will wieder mehr Gewicht in der Weltdiplomatie.
Die Einzelheiten
Ob es so kommt, entscheidet heute die Vollversammlung der Vereinten Nationen. Dort werden einige der sogenannten nichtständigen Sitze im Uno-Sicherheitsrat für die kommenden zwei Jahre gewählt. Wer dabei ist, kann mitreden, wenn über globale Krisen verhandelt, über Friedensmissionen, Militäreinsätze und Sanktionen entschieden wird.
Bild vergrößern Außenminister Wadephul vor der Uno-Vollversammlung in New York Foto: Juliane Sonntag / AA / IMAGO Die deutsche Bewerbung auf einen dieser Plätze ist eigentlich Routine. Alle acht Jahre drängt die Bundesrepublik in das mächtigste Gremium der Weltgemeinschaft, meist war die Wahl ein Selbstläufer. Dieses Mal ist das anders.
Um zwei Sitze für westeuropäische Staaten rangeln drei Länder. Neben Deutschland sind auch Portugal und Österreich im Rennen. Und die sehen gar nicht ein, dem großen Konkurrenten das Feld zu überlassen.
Was Experten sagen
Mein Kollege Christoph Schult weiß, wie intensiv CDU-Außenminister Johann Wadephul und seine Leute in New York bis zur letzten Minute um Stimmen werben. Dabei geht es nicht nur um inhaltliche Überzeugungsarbeit, sondern auch um Tauschgeschäfte nach dem Motto: Wenn ihr uns hier helft, unterstützen wir euch woanders. Am Ende braucht Deutschland eine Zweidrittelmehrheit der 193 Uno-Staaten.
Es könnte eng werden. Und wenn es nicht reicht, dann wäre es auch eine Schlappe für Wadephul. »Politisch«, schreibt Christoph, »wäre er mitverantwortlich für einen Misserfolg«.
Die ganze Geschichte hier: Wenn Deutschland heute scheitert, ist es auch Wadephuls Verantwortung Was macht Schröder in Moskau? Heute beginnt das Sankt Petersburg International Economic Forum (SPIEF). Die Veranstaltung galt mal als »russisches Davos«, eine Anspielung auf das jährliche Treffen der Wirtschafts- und Politikelite in den Schweizer Alpen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





