
Nicolas Cage: Nur ein Regisseur nahm ihm eine Absage nicht übel
Hollywood-Eitelkeiten Nicolas Cage und seine lange Liste gekränkter Regisseure In seiner langen Karriere hat Nicolas Cage mit den größten Regisseuren gedreht, einigen aber auch abgesagt. Die meisten haben ihm das nie...
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Hollywood-Eitelkeiten Nicolas Cage und seine lange Liste gekränkter Regisseure In seiner langen Karriere hat Nicolas Cage mit den größten Regisseuren gedreht, einigen aber auch abgesagt. Die meisten haben ihm das nie verziehen, sagt er. Nur einen habe er nicht als nachtragend erlebt.
59 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Nicolas Cage: Nur noch Energydrinks mit Erdbeergeschmack als Laster Foto: John Angelillo / newscom / picture alliance Regisseure wie Christopher Nolan und Woody Allen gelten als Genies.
Die Einzelheiten
Aber auf ein »Nein« reagieren sie ungefähr so entspannt wie mittelalterliche Könige auf Hochverrat. Das legt zumindest ein Interview von Nicolas Cage nahe. Der Schauspieler, der in seiner Karriere so ziemlich alles gespielt hat – Alkoholiker, Actionhelden, Engel, Waffenhändler und Vampire –, spricht in der »New York Times« über die seltsame Halbwertszeit von Absagen in Hollywood.
Manche Regisseure erinnern sich demnach an die Zurückweisung eines Schauspielers wohl ähnlich lang wie Film-Mafiosi an alte Blutschulden. »Die meisten von ihnen sind dann gekränkt und rufen einen nie wieder an«, sagt Cage. »Das ist mir schon unzählige Male passiert.
Das war bei Christopher Nolan so, das war bei Woody Allen so, und das war bei Paul Thomas Anderson so. Sie rufen mich nicht mehr an. «Gleichzeitig Witzfigur und KultfigurChristopher Nolan etwa habe ihn für »Insomnia« gewollt.
Was Experten sagen
Der Thriller von 2002, ein düsteres Remake des gleichnamigen norwegischen Films, ist bis heute ein Sonderfall in Nolans Werk: das einzige Mal, dass er nicht sein eigenes Drehbuch schrieb. Für welche der beiden Hauptrollen Nolan ihn vorgesehen hatte, verrät Cage nicht. Die eine ging an Al Pacino, die andere an Robin Williams.
Paul Thomas Anderson habe ihm einen Kurzfilm mit Philip Baker Hall gezeigt, erzählt Cage. Eine Zusammenarbeit sei geplant gewesen. »Aber es hat nicht geklappt.
«Was genau schiefging, bleibt offen. Hollywood liebt keine offenen Akten. Kränkungen werden offenbar lieber archiviert.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





