
„Niemand hätte mir geglaubt“: Die Frau, die gegen Donald Trump gewann
„Niemand hätte mir geglaubt“ : Die Frau, die gegen Donald Trump gewann Von Frauke Steffens, New York 05.07.2026, 13:03Lesezeit: 6 Min. Autorin E. Jean Carroll verlässt 2024 das New Yorker Bundesgericht, nachdem der...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. „Niemand hätte mir geglaubt“ : Die Frau, die gegen Donald Trump gewann Von Frauke Steffens, New York 05. 2026, 13:03Lesezeit: 6 Min. Jean Carroll verlässt 2024 das New Yorker Bundesgericht, nachdem der ehemalige US-Präsident Donald Trump vor Gericht erschienen ist.
Jean Carroll hat jahrelang gegen Donald Trump gekämpft, der sie 1996 vergewaltigt haben soll. Ihre Geschichte ist auch die eines Abschieds von einem Feminismus, der vor allem auf Individualismus und Erfolg setzt. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Sie hat erneut gewonnen: E.
Die Einzelheiten
Jean Carrolls jahrelanger Kampf gegen Donald Trump landete vergangene Woche vor dem Supreme Court. Doch die Obersten Richter weigerten sich, Trumps Antrag auf Berufung zu verhandeln. Damit schuldet der Präsident der Journalistin nun 5,8 Millionen Dollar.
Carroll hatte geklagt, weil Trump sie Mitte der Neunzigerjahre vergewaltigt habe und weil er nach Bekanntwerden der Vorwürfe eine Diffamierungskampagne gegen sie gestartet hatte. Ihre Geschichte erzählt die 82 Jahre alte Autorin dieser Tage in einem Dokumentarfilm von Ivy Meeropol und in ihrem neuen Buch „Not My Type“. In zwei Zivilverfahren war 2023 und 2024 festgestellt worden, dass Carrolls Vorwurf, der nicht strafrechtlich verhandelt wurde, glaubwürdig sei.
Als Trump nicht aufgehört hatte, die Autorin zu beschimpfen, und sie täglich Morddrohungen seiner Anhänger erhielt, waren ihr noch einmal mehr als 83 Millionen Dollar Entschädigung zugesprochen worden. Auch die hat Carroll bislang nicht erhalten. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
Was Experten sagen
bei Google bevorzugen Und während so zu den Millionen noch Millionenzinsen kommen, denkt E. Jean Carroll in ihrem Haus in den Wäldern von Upstate New York darüber nach, was sie mit dem ganzen Geld machen wird. Sie will eine Stiftung für Opfer sexualisierter Gewalt gründen, und einen Toaster werde sie wohl auch kaufen, sagt Carroll in Meeropols Film „Ask E.
Das Versprechen der FreiheitEs ist der trockene Humor einer Frau, die mindestens zwei Emanzipationsgeschichten hinter sich hat: die von einer eher konservativen ländlichen Herkunft und die von einem Feminismus, der vor allem auf individuelle Freiheit und Stärke setzte. Trumps mutmaßliche Gewalttat steht heute oft im Zentrum von Carrolls Geschichte, aber ihr Leben lässt sich auch als das einer Vorläuferin jener „Girlbosse“ erzählen, die heute mit ähnlichen Zweifeln aus ähnlichen Träumen aufwachen. Externer Inhalt von Youtube Um externe Inhalte anzuzeigen, ist Ihre widerrufliche Zustimmung nötig.
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Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





