
Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz: Polizei durchsucht JVA Rheinbach und mehrere Wohnungen
Ermittlungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz Polizei durchsucht Justizvollzugsanstalt Rheinbach und mehrere Wohnungen Mitarbeitende der JVA Rheinberg sollen nach SPIEGEL-Informationen unter Verdacht stehen,...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Ermittlungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz Polizei durchsucht Justizvollzugsanstalt Rheinbach und mehrere Wohnungen Mitarbeitende der JVA Rheinberg sollen nach SPIEGEL-Informationen unter Verdacht stehen, an Drogenschmuggel beteiligt gewesen zu sein. Kürzlich wurde ein ähnlicher Fall in Nordrhein-Westfalen bekannt. 55 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern JVA Rheinbach Foto: Thomas Banneyer / dpa Die Polizei durchsucht seit dem Morgen Räume der Justizvollzugsanstalt (JVA) Rheinbach sowie Wohnungen in Nordrhein-Westfalen (NRW) und Rheinland-Pfalz. Hintergrund sind laut Polizei Bonn Ermittlungen gegen mehrere Justizbedienstete wegen Delikten im Amt.
Die Einzelheiten
Ermittelt werde auch gegen Inhaftierte und ehemalige Inhaftierte. Hintergrund ist nach SPIEGEL-Informationen ein Ermittlungsverfahren gegen derzeit zehn Beschuldigte, darunter acht Justizvollzugsbeamte der JVA Rheinbach. Es geht unter anderem um den Verdacht der Bestechlichkeit beziehungsweise Bestechung sowie um den Verdacht des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln.
Verbotene Gegenstände ins Gefängnis geschmuggelt? Wie ein Sprecher der Bonner Polizei auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa sagte, gibt es Durchsuchungen im Gefängnis in Rheinbach sowie in Wohnungen in Köln, Euskirchen, Rheinbach und Siegburg sowie in Rheinland-Pfalz. Die beschuldigten Justizvollzugsbeamten stehen nach SPIEGEL-Informationen im Verdacht, als sogenannte Schlepper gegen Zahlung verbotene Gegenstände, insbesondere Handys und Drogen, in die JVA Rheinbach eingeschmuggelt und diese an Inhaftierte weitergegeben zu haben.
Die zu schmuggelnden Gegenstände und die Gegenleistung – mutmaßlich Geld und Gutscheine – hierfür sollen die Justizvollzugsbeamten durch Angehörige oder Freunde der Inhaftierten außerhalb der JVA erhalten haben. Insgesamt sollten am Dienstag neun Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt werden, sechs in NRW und drei in Rheinland-Pfalz. Dabei suchte die Polizei nach Beweismitteln wie Handys.
Festnahmen gab es bislang offenbar nicht. Mehr zum Thema Justizskandal in NRW: Per »Abo« konnten sich Schwerkriminelle im Gefängnis offenbar Freiheiten erkaufenVon Tobias Großekemper und Jean-Pierre Ziegler 2 Min Zur Merkliste hinzufügen 2 Min Zur Merkliste hinzufügen JVA-Skandal in Euskirchen: Häftling in Luxusauto geblitzt (er sollte in seiner Zelle sein) 1 Min Zur Merkliste hinzufügen 1 Min Zur Merkliste hinzufügen Elektronische Schlüssel in JVA verschwunden: Justizministerium lässt Schließsysteme aller JVA in NRW prüfen 2 Min Zur Merkliste hinzufügen 2 Min Zur Merkliste hinzufügen Anfang Mai hatte die Polizei bereits Räume der nordrhein-westfälischen JVA Euskirchen durchsucht. Auch dort wird gegen mehrere Bedienstete und ehemalige Häftlinge ermittelt.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




