
OHB-Chef im Gespräch: „Europas Raumfahrt gäbe es ohne Frankreich nicht“
OHB-Chef im Gespräch : „Europas Raumfahrt gäbe es ohne Frankreich nicht“ Von Susanne Preuß, Hamburg , Niklas Záboji, Paris 28.06.2026, 14:01Lesezeit: 6 Min. Marco Fuchs am Freitag auf dem Frankfurter...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: OHB-Chef im Gespräch : „Europas Raumfahrt gäbe es ohne Frankreich nicht“ Von Susanne Preuß, Hamburg , Niklas Záboji, Paris 28. 2026, 14:01Lesezeit: 6 Min. Marco Fuchs am Freitag auf dem Frankfurter BörsenparkettBloombergDeutschland rüstet stark auf, auch im All.
Das Bremer Unternehmen OHB macht das zu einem Schlüsselakteur. Dessen Chef äußert sich auch zur Kritik der Franzosen. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Marco Fuchs hat noch einiges vor.
Die Einzelheiten
Am Montag wird Deutschlands wichtigster Raumfahrtmanager 64 Jahre alt, doch die Rente ist für ihn derzeit kein Thema. „Wissen Sie, ich habe mein ganzes Berufsleben in der Raumfahrt verbracht. Jetzt habe ich den größten Boom, den wir je hatten.
Diesen Boom will ich mitmachen“, sagt Fuchs im Gespräch mit der F. Seit nunmehr einem Vierteljahrhundert führt Fuchs das Bremer Raumfahrtunternehmen OHB. Von seinen Eltern Anfang der Achtzigerjahre gegründet, ist aus einer Technikstube mit der Zeit ein börsennotierter Hochtechnologiebetrieb geworden.
Im Satellitenbau in Europa spielt das Unternehmen vorn mit. Sowohl für zivile Systeme wie Galileo als auch militärische Systeme wie SARah kamen Satelliten aus Bremen. Diese Fähigkeiten machen OHB jetzt, wo Europa und insbesondere Deutschland ihre Weltraumausgaben stark erhöhen, zu einer gefragten Adresse.
Was Experten sagen
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Mit einem Jahresumsatz von rund 1,2 Milliarden Euro und knapp 3800 Beschäftigten haben die Bremer nicht die Größe der europäischen, aus Frankreich gesteuerten Konkurrenten Airbus und Thales Alenia Space (TAS) – und Elon Musks mit rund zwei Billionen Dollar bewerteter SpaceX-Konzern schwebt ohnehin in anderen Sphären. OHB ist aber genauso Systemhaus, also in der Lage, Satelliten von A bis Z zu entwickeln und zu bauen.
Das gilt auch für Nutzlasten, Raketenkomponenten, Bodensegmente sowie Dienste, um Weltraumsysteme zu nutzen. Durch Deutschlands Erwachen im All – 35 Milliarden Euro will die Bundesregierung bis zum Jahr 2030 für militärische Weltraumtechnik ausgeben – ist der OHB-Vorstandsvorsitzende zuversichtlich, in den kommenden Jahren stark zu wachsen. „Wir bauen weitere Standorte auf.
Für die Bundeswehr-Programme werden wir noch einen weiteren Standort aufbauen. Wir wollen das Raumfahrtunternehmen Europas sein“, sagt Fuchs. Nun wendet sich das BlattEine Kapitalerhöhung soll den Wachstumskurs unterstützen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





