
Oscars: Glenn Close bekommt Ehren-Oscar
Auszeichnung an Hollywoodstar Endlich ein Oscar für Glenn Close – aber mit * Achtmal war sie nominiert, achtmal ging sie leer aus: Durch die Karriere von Glenn Close zieht sich eine legendäre Oscar-Pechsträhne. Nun hat...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Auszeichnung an Hollywoodstar Endlich ein Oscar für Glenn Close – aber mit * Achtmal war sie nominiert, achtmal ging sie leer aus: Durch die Karriere von Glenn Close zieht sich eine legendäre Oscar-Pechsträhne. Nun hat die Academy ein Einsehen. 48 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Glenn Close (im Februar in London) Foto: James Manning / PA Wire / dpa Die Achtzigerjahre waren besonders hart für Glenn Close. Gleich fünf Mal war die Schauspielerin zwischen 1982 (für »Garp und wie er die Welt sah« und 1988 (»Gefährliche Liebschaften«) für Academy Awards nominiert.
Die Einzelheiten
Mit einer Trophäe konnte sie nie nach Hause gehen. Es folgten noch drei erfolglose Anläufe zwischen 2011 und 2020. Jetzt endlich wird Close mit einem Oscar-Ehrenpreis ausgezeichnet.
Auch der Animationskünstler Floyd Norman und der britische Regisseur Ridley Scott erhalten Sonderehrungen, wie die Oscar-Akademie mitteilte. Die Preise werden im Rahmen der »Governors Awards«-Gala am 15. November in Los Angeles überreicht.
Um die Trophäen gibt es keinen Wettbewerb. Stattdessen sucht der Vorstand der Academy of Motion Picture Arts and Sciences Personen aus, die einen besonderen Beitrag für Film und Gesellschaft geleistet haben. Close hat in Filmen wie »Eine verhängnisvolle Affäre« oder als Bösewichtin Cruella de Vil in »101 Dalmatiner« gespielt.
Was Experten sagen
Die heute 79-Jährige war bereits achtmal für einen Oscar nominiert, hat ihn aber nie gewonnen. Diesen eher wenig erstrebenswerten Rekord teilt sie mit dem verstorbenen Peter O’Toole, der seinen Ehren-Oscar 2003 erhielt. Trickzeichner Floyd Norman (90) schrieb als einer der ersten schwarzen Animatoren bei Disney Geschichte und hat unter anderem an »Dornröschen« und »Dschungelbuch« mitgewirkt.
Ridley Scott ist einer der erfolgreichsten und einflussreichsten Filmregisseure der vergangenen Jahrzehnte. Bekannt wurde er vor allem durch Filme wie »Alien«, »Blade Runner« oder »Gladiator«. Neue Regeln gelten bei nächsten OscarsDie »regulären« Oscars werden erst wieder im kommenden März vergeben.
Auflage werden neue Regeln eingeführt, die unter anderem auf internationale Beiträge, Schauspiel-Nominierungen und den Umgang mit künstlicher Intelligenz abzielen. Mehr zum Thema Hollywoodstar: Sean Penn mag keine großen Partys wie die Oscars Adieu, Hollywood: Die Oscars ziehen um Academy Awards in Kriegszeiten: Die feigen Oscars Ein Kommentar von Marc Pitzke, Los Angeles Die Filmakademie schreibt nun vor, dass Rollen nur für Preise nominiert werden können, wenn sie nachweislich von Menschen gespielt wurden. »In der Kategorie Schauspiel werden nur Rollen berücksichtigt, die im Abspann des Films aufgeführt und nachweislich von Menschen mit deren Einverständnis gespielt wurden«, heißt es (mehr zum Thema hier).
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





