
Österreich-Podcast: #MeToo-Fall beim ORF – Belästigungsvorwürfe gegen Roland Weißmann
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Anhören Extern anhören Podcast »Inside Austria« über ORF-Affäre Immer wieder versuchte er, sie zum Sex zu überreden ORF-Intendant Roland Weißmann trat nach Belästigungsvorwürfen einer Mitarbeiterin zurück. In »Inside Austria« rekonstruieren wir den Fall: mit Auszügen aus persönlichen Chats und Aussagen von Insidern. Ein Podcast von Lucia Heisterkamp und Antonia Rauth 06.
09 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Am Vormittag des 9. März 2026 erschienen in Wien fast zeitgleich zwei Pressemitteilungen. Die eine kam von Österreichs größtem Medienhaus, dem öffentlich-rechtlichen Sender ORF.
Die andere von dessen Intendanten, Roland Weißmann. Beide Mitteilungen kündigten Weißmanns Rücktritt an. Weil eine ORF-Mitarbeiterin »Vorwürfe der sexuellen Belästigung« gegen ihn erhoben hatte, hieß es beim ORF.
Was Experten sagen
Weißmann dagegen ließ verlauten, er sei zurückgetreten, um »Schaden vom Unternehmen abzuwenden«. Die Vorwürfe von angeblich »unangemessenem Verhalten« seien haltlos. Seitdem toben in Österreich zwei Versionen über den größten Skandal, den der ORF in jüngerer Vergangenheit erlebt hat.
Eine ORF-Mitarbeiterin, die anonym bleiben will, wirft Weißmann vor, sie über Jahre belästigt zu haben. Auszüge aus Chatnachrichten belegen, wie Weißmann zwischen 2019 und 2023 immer wieder versuchte, die Mitarbeiterin zum Sex mit ihm zu überreden. Er forderte intime Fotos von ihr, schickte ihr unaufgefordert selbst entsprechende Bilder.
Die Wochenzeitung FALTER hat einige der Nachrichten inzwischen veröffentlicht, der SPIEGEL konnte sie ebenfalls einsehen. Roland Weißmann behauptet dagegen, er habe eine einvernehmliche Beziehung mit der Mitarbeiterin geführt. Die vorgelegten Nachrichten zeigten nur einen Ausschnitt und würden einen falschen Eindruck vermitteln.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.



