
Papst Leo prangert »schwindelerregende« Gewinne auf Kosten der Umwelt an
Müllentsorgung in Süditalien Papst Leo prangert »schwindelerregende« Gewinne auf Kosten der Umwelt an Lange lag die Abfallentsorgung in Süditalien weitgehend bei Anbietern mit Mafiakontakten. Illegal verklappter Müll...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Müllentsorgung in Süditalien Papst Leo prangert »schwindelerregende« Gewinne auf Kosten der Umwelt an Lange lag die Abfallentsorgung in Süditalien weitgehend bei Anbietern mit Mafiakontakten. Illegal verklappter Müll soll dort auch für zahlreiche Krebsfälle verantwortlich sein. 15 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Papst Leo in Acerra: »Tränen der Familien sammeln, deren Angehörige durch Umweltverschmutzung gestorben sind« Foto: Salvatore Laporta / AP Photo / picture alliance aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Papst Leo hat Unternehmen kritisiert, die mit illegaler Müllentsorgung die Umwelt verseuchen und damit »schwindelerregende« Gewinne machen.
Leo rief am Samstag in der Stadt Acerra nahe Neapel dazu auf, der Versuchung von Macht und Reichtum zu widerstehen, wenn diese mit der Verschmutzung von Land, Wasser und Luft einhergehe. Er wolle in der als »Feuerland« bekannten Region die Tränen der Familien sammeln, deren Angehörige durch Umweltverschmutzung gestorben seien, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche. Skrupellose Menschen und Organisationen hätten zu lange ungestraft handeln können.
Die Abfallentsorgung in Süditalien lag jahrelang weitgehend in den Händen privater Betreiber, die Verbindungen zur neapolitanischen Mafia-Organisation Camorra hatten. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hatte 2025 geurteilt, dass die italienischen Behörden seit mindestens 1988 unzureichend gegen die illegale Müllentsorgung in der Region vorgegangen seien. Wegen der ungewöhnlich hohen Krebsraten unter den Anwohnern wird das Gebiet auch als »Todesdreieck« bezeichnet.
Mehr zum Thema Tödlicher Giftmüll in Italien: "Der Krebs ist wie ein Schatten" Von Annette Langer und Roberto Salomone (Fotos) Das Gericht gab der Regierung in Rom zwei Jahre Zeit, eine Datenbank zu Giftmülldeponien zu erstellen und die Öffentlichkeit über die Risiken aufzuklären. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni ernannte daraufhin einen General zum Leiter einer Arbeitsgruppe, die den Opfern helfen und die Umweltsanierung vorantreiben soll.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




