
Paris: 300 Menschen nahe einer Synagoge in Sicherheit gebracht
Evakuierung in Pariser Vorort 300 Menschen nahe einer Synagoge in Sicherheit gebracht Vor der Synagoge stand ein verdächtiges Auto: In einem Pariser Vorort sind mehrere Hundert Menschen in Sicherheit gebracht worden....
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Evakuierung in Pariser Vorort 300 Menschen nahe einer Synagoge in Sicherheit gebracht Vor der Synagoge stand ein verdächtiges Auto: In einem Pariser Vorort sind mehrere Hundert Menschen in Sicherheit gebracht worden. Präsident Macron warnt unterdessen vor zunehmendem Antisemitismus. 09 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Französische Polizei (Symbolbild) Foto: Clement Mahoudeau/ aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten In einem Vorort der französischen Hauptstadt Paris sind 300 Menschen wegen eines verdächtigen Autos in der Nähe einer Synagoge in Sicherheit gebracht worden.
Die Evakuierung in Sarcelles habe am Samstagabend stattgefunden, sagte der französische Innenminister Laurent Nuñez dem Fernsehsender BFM. In dem Fahrzeug sei eine »lange Militärwaffe« gefunden worden. Jetzt laufe eine Untersuchung des Vorfalls, erklärte Nuñez weiter.
Hintergründe zu einem möglichen Motiv, zu einer möglichen Verbindung zur Synagogengemeinde sowie zur Identität des oder der Verdächtigen gebe es bisher jedoch nicht. dpa-Informationen zufolge wurden ein Automatikgewehr und eine Pistole im Kofferraum des abgestellten Fahrzeugs entdeckt. Daraufhin wurde drumherum eine Sicherheitszone in dem belebten Viertel eingerichtet.
Was Experten sagen
Menschen mussten etwa ein Kino und Restaurants verlassen. Der Vorort Sarcelles ist ein multikulturell geprägter Vorort der französischen Hauptstadt mit einer großen jüdischen Gemeinde. Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen wegen Terrorismusverdachts ein.
»Dämonen des Antisemitismus«Unterdessen warnte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron vor einem Wiederaufleben der »Dämonen des Antisemitismus«, die Frankreichs Vergangenheit und Gegenwart verdunkelt hätten. Macron enthüllte am Sonntag eine Statue zu Ehren von Hauptmann Alfred Dreyfus. Dessen fälschliche Verurteilung wegen Hochverrats im 19.
Jahrhundert hatte seinerzeit tief verwurzelte antijüdische Vorurteile in Frankreich offengelegt. Am Sonntag jährte sich Dreyfus’ Freispruch durch Frankreichs höchstes Gericht zum 120. Bild vergrößern Präsident Macron, Dreyfus-Enkel Charles Foto: Thomas Samson / EPA »Wir wissen, dass die alten Dämonen des Antisemitismus in unserem Land nie vollständig verschwunden sind«, sagte Macron bei der Zeremonie für Dreyfus.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





