
Peter Thiel soll sich Zufluchtsort in Buenos Aires aufgebaut haben
Plan B für Milliardär Peter Thiel soll sich Zufluchtsort in Buenos Aires aufgebaut haben Flüchtet der rechtsgerichtete Unternehmer aus den USA nach Argentinien? Peter Thiel arbeitet laut »New York Times« an einem neuen...
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Plan B für Milliardär Peter Thiel soll sich Zufluchtsort in Buenos Aires aufgebaut haben Flüchtet der rechtsgerichtete Unternehmer aus den USA nach Argentinien? Peter Thiel arbeitet laut »New York Times« an einem neuen Leben in Bueons Aires. Dahinter sollen politische Gründe stecken.
35 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Peter Thiel nach einem Treffen mit Argentiniens Präsident Milei im April Foto: Matias Baglietto / Peter Thiel gilt als Pate des Silicon Valley und ist dafür bekannt, dass er in der US-Politik fest an der Seite von Donald Trump steht.
Die Einzelheiten
Privat zieht sich der PayPal- und Palantir-Gründer nun aber offenbar etwas aus den USA zurück. Das berichtet zumindest die »New York Times «. Thiel habe in den vergangenen Monaten eine Villa in Buenos Aires für sich, seinen Ehemann Matt Danzeisen sowie seine zwei Töchter erworben, meldete die Zeitung unter Berufung auf zwei Insider.
Für den in Frankfurt am Main geborenen Milliardär ist ein Leben in Argentinien demnach ein Plan B. Dabei soll es sich bereits um mehr handeln, als um ein loses Gedankenexperiment. Der 58-jährige und politisch rechtsgerichtete Unternehmer soll seine Kinder bereits in einer Schule in der argentinischen Hauptstadt angemeldet haben, heißt es.
Selbst in einem Schachklub in der Stadt sei er bereits aktiv gewesen. Eine Bestätigung für all diese Angaben gibt es allerdings nicht, eine Anfrage der Zeitung ließ Thiel unbeantwortet. Für den Großspender der US-Republikaner wäre Buenos Aires ein weiterer von mehreren Zufluchtsorten weltweit.
Was Experten sagen
Der deutsch-amerikanische Unternehmer besitzt auch die neuseeländische und die maltesische Staatsbürgerschaft. Politisch dürfte Thiel, der als erster Investor von Facebook reich wurde, mit Argentinien derzeit jedoch besonders große Anknüpfungspunkte haben. Das Land wird von Javier Milei regiert, dessen libertären Ideen zu Steuern und Staat gut zu den Vorstellungen Thiels passen.
Beide sollen sich laut »New York Times« in den vergangenen Monaten häufiger getroffen haben, unter anderem zum Abendessen. Mehr zum Thema Aufrüstung: Kamikazedrohnen – Wehrressort hält Beteiligung von Investor Thiel für unbedenklich Von Matthias Gebauer und Marcel Rosenbach Militär, Banken, Internet: So gefährlich ist unsere Abhängigkeit von Amerika US-Rechte und Religion: »Es wäre unverantwortlich, das Feld der Theologie den Tech-Bros zu überlassen« Ein Interview von Arno Frank Bleibt die Frage, warum Thiel offenbar in Argentinien neue Wurzeln schlagen will. Als Hintergrund wird in dem Bericht besonders die politische Lage in den USA genannt.
Thiel fürchte eine Vermögensteuer, wie sie im Bundesstaat Kalifornien im Zuge einer Volkinitiative im Herbst eingeführt werden könnte, heißt es.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





