
Porsche-Aktionäre rechnen ab: „Ein Scherbenhaufen“
Porsche-Aktionäre rechnen ab: „Ein Scherbenhaufen“ Scherbenhaufen, Standstreifen, Krise: Aktionäre kritisieren die bisherige Strategie und Ausrichtung der Marke Porsche hart. vorlesen Druckansicht 52 Kommentare lesen...
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Ein bedeutender Fortschritt prägt den KI-Sektor: Porsche-Aktionäre rechnen ab: „Ein Scherbenhaufen“ Scherbenhaufen, Standstreifen, Krise: Aktionäre kritisieren die bisherige Strategie und Ausrichtung der Marke Porsche hart. vorlesen Druckansicht 52 Kommentare lesen (Bild: Clemens Gleich / heise Medien) 15:23 Uhr Lesezeit: 3 Min. Autos Von dpa Anzeige Nach dem Krisenjahr 2025 haben die Porsche-Aktionäre mit der Führung des Unternehmens abgerechnet.
„Wir Aktionäre blicken heute auf Porsche und sehen einen Scherbenhaufen“, sagte Ingo Speich von der Fondsgesellschaft Deka auf der virtuellen Hauptversammlung des Stuttgarter Unternehmens. Für Hendrik Schmidt vom Vermögensverwalter DWS hat die Porsche-Kapitalmarktstory mit einem starken Überholmanöver begonnen. Zwischenzeitlich sei die Aktie aber auf dem Standstreifen liegengeblieben.
Technische Details
Speich rechnete vor: Seit dem Börsengang 2022 habe sich die Aktie inklusive Dividenden 146 Prozentpunkte schlechter als der Dax entwickelt. Das sei ein Vertrauensverlust des Kapitalmarkts. Alle drei Versprechen des Börsengangs seien nicht nur verfehlt worden, sondern hätten sich ins Gegenteil verkehrt.
„Das ist kein zyklischer Dämpfer – das ist ein strukturelles Problem“. Weiterlesen nach der Anzeige Der Unmut der Investoren richtete sich auch gegen den Aufsichtsrat: Kritische Personalentscheidungen seien zu spät getroffen, Ex-Chef Oliver Blume zu lange in einer überlastenden Doppelrolle belassen und die verfehlte Elektro-Strategie des Vorstands nicht ausreichend kontrolliert worden. Markus Kienle von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger sagte, man fühle sich an das Bild der drei Affen erinnert: „Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen.
Man müsste fast sagen, es fehlt der vierte Affe: Nichts verstehen. “ Leiters: Verbesserung kommt mit neuen Produkten Die eingeleitete Restrukturierung des seit Januar amtierenden Porsche-Chefs Michael Leiters begrüßten die Investoren hingegen weitgehend. Dem Manager zufolge steht das Jahr 2026 im Zeichen der Neuausrichtung.
Branchenfolgen
Die „deutliche Verbesserung unserer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit wird vor allem mit unseren künftigen Produkten kommen“, sagte Leiters. Leiters stellte auch die Grundzüge seiner Strategie vor. „Porsche bleibt die Marke für Menschen, die bewusst selbst fahren wollen“, sagte der Manager.
Das Produkt-Portfolio soll aber gestrafft werden: Das Angebot sei zu komplex geworden, die Zahl der Derivate soll sinken. Gleichzeitig denkt Porsche über neue Modelle in besonders profitablen Segmenten nach. Bei der Organisation gilt Leiters zufolge ein klarer Anspruch: „Weniger Komplexität, klarere Zuständigkeiten und mehr Verantwortung in der Umsetzung.
“ Dazu soll Porsche auf allen Ebenen verschlankt werden. Aktuell verhandeln Management und Arbeitnehmervertreter über ein weiteres Sparpaket – inklusive Stellenabbau. Die Gespräche laufen laut Leiters auf Hochtouren.
Dieser Fortschritt sendet wichtige Signale für die Zukunft der Branche, und die Techwelt schaut genau hin.





