
Preis für Paul Ingendaay: Kitschresistent und unverfinstert
Preis für Paul Ingendaay : Kitschresistent und unverfinstert Von F.A.Z. 20.05.2026, 18:02Lesezeit: 1 Min. Paul IngendaayTimm KöllnDer diesjährige Ben-Witter-Preis geht an Paul Ingendaay, den langjährigen...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Preis für Paul Ingendaay : Kitschresistent und unverfinstert Von F. 2026, 18:02Lesezeit: 1 Min. Paul IngendaayTimm KöllnDer diesjährige Ben-Witter-Preis geht an Paul Ingendaay, den langjährigen Feuilletonkorrespondenten der F.
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Paul Ingendaay, langjähriger Feuilletonkorrespondent der F. in Madrid und zuletzt Europakorrespondent mit Sitz in Berlin, erhält den Ben-Witter- Preis 2026. Die gleichnamige Stiftung ehrt damit „einen brillanten Feuilletonisten, der in seinen Kritiken, Berichten und Glossen den Lebenslinien zwischen Literatur, Geschichte und Gesellschaft nachspürt“.
Die Einzelheiten
Ingendaays Texte, so heißt es in der Begründung der Jury weiter, „glänzen in der Kunst, engagierte, detailgetreue Beobachtung in eine offene, kitschresistente Sprache zu fassen, und verweigern sich souverän jeder kulturbürgerlichen Verfinsterung“. Seine Einblicke in die Literaturszenen und Vergangenheiten der iberischen Welt zeigten „seinen besonderen Sinn für eine abgeklärte Aufklärung europäischer Zustände und Zusammenhänge“. Die Auszeichnung wurde von dem Hamburger Journalisten und Schriftsteller Ben Witter (1920 bis 1993) gestiftet und ist mit 10.
Zu den bisherigen Preisträgern gehören Willi Winkler, Axel Hacke, Teresa Präauer, Elsemarie Maletzke, Moritz Rinke und Johanna Adorján. Die Preisverleihung findet am 2. November im Literaturhaus Hamburg statt.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




