
Pressefreiheit in den USA: US-Regierung soll Telefondaten von NYT-Reportern holen
Angriff auf Pressefreiheit US-Regierung soll Telefondaten von Familien der »New York Times«-Reporter abgefragt haben Auf der Jagd nach den Quellen, die die »New York Times« für ihre Berichterstattung über das...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Angriff auf Pressefreiheit US-Regierung soll Telefondaten von Familien der »New York Times«-Reporter abgefragt haben Auf der Jagd nach den Quellen, die die »New York Times« für ihre Berichterstattung über das Präsidentenflugzeug genutzt hat, geht die US-Regierung weiter brachial vor. Die Zeitung wirft dem Justizministerium Machtmissbrauch vor. 33 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Gebäude der »New York Times« in Manhattan Foto: Angela Weiss / aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Auf der Suche nach dem Ursprung der »New York Times«-Berichte über die »Air Force One« greift Donald Trump zu immer drastischeren Mitteln.
Wie die Zeitung selbst berichtet , habe die Regierung Telefonaufzeichnungen mehrerer Journalisten und einiger ihrer Angehörigen angefordert. Darunter sind demnach die Mutter eines Reporters sowie die Ehepartner von zwei Journalisten. Die »New York Times« spricht von einem ungewöhnlich weitgehenden Vorgehen, das über den bislang bekannten Umfang der Ermittlungen hinausgehe.
Besonders kritisch sehen die Anwälte der Zeitung den zeitlichen Rahmen der Anordnungen. Zwei der Vorladungen verlangten Telefonverbindungsdaten bereits ab dem 1. Januar 2026 – Monate vor den veröffentlichten Artikeln, auf die sich die Ermittlungen offiziell beziehen.
Was Experten sagen
Dies deute darauf hin, dass die Regierung nicht gezielt den konkreten Informationsabfluss untersuchen, sondern umfassend die Kontakte der Journalisten zu möglichen Informanten ausforschen wolle. Sicherheitsbedenken über geschenkte »Air Force One«Bereits am 10. Juli hatte das Justizministerium drei Reporter der »New York Times« per Vorladung aufgefordert, vor einer Grand Jury über ihre Quellen auszusagen.
Gegen diese Vorladungen geht die Zeitung juristisch vor. Eine Anhörung vor Gericht ist für Donnerstag angesetzt. Nach Angaben der Anwälte wurden weitere Anordnungen zur Herausgabe von Telefondaten sogar noch erlassen, nachdem die Zeitung bereits Klage gegen die ursprünglichen Vorladungen eingereicht hatte.
Die Zeitung wirft dem Justizministerium vor, interne Richtlinien missachtet zu haben. So seien die betroffenen Journalisten vorab nicht über die Anforderung ihrer Telefonverbindungsdaten informiert worden. Zudem habe die Regierung die Maßnahmen eingeleitet, ohne zuvor ernsthafte Ermittlungen durchgeführt zu haben.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




