
Prognose vor K.-o.-Runde: Und wer wird nun wirklich Fußball-Weltmeister 2026?
Prognose vor K.-o.-Runde : Und wer wird nun wirklich Fußball-Weltmeister 2026? Von Tobias Rabe, Boston 28.06.2026, 14:28Lesezeit: 4 Min. Nicht nur Julian Nagelsmann und die Deutschen haben ein großes Ziel im...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. -Runde : Und wer wird nun wirklich Fußball-Weltmeister 2026? Von Tobias Rabe, Boston 28. 2026, 14:28Lesezeit: 4 Min.
Nicht nur Julian Nagelsmann und die Deutschen haben ein großes Ziel im Blick. dpaNach der Vorrunde ist das Teilnehmerfeld der Fußball-WM 2026 wieder auf die Größe früherer Turniere geschrumpft. -Prognose zeigt, wie groß die Titelchancen nun sind – auch für die Deutschen.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App 72 von 104 Spielen bei der größten Fußball-Weltmeisterschaft sind gespielt – und die Welt ist immer noch nicht viel schlauer. Nach dem Vorrundenende reduzierte sich das Teilnehmerfeld wieder von 48 auf 32 Mannschaften, so viele waren es auch vor der Erweiterung dieses Turniers insgesamt. Nur dass es mit dieser Zahl an Teams jetzt ins Sechzehntelfinale geht.
Von nun an geht es also in jeder Partie um alles: ausscheiden oder weiterkommen? Unter den 16 Nationen, die ausgeschieden sind, befindet sich keine große Überraschung – außer Uruguay, das ohne Sieg in Gruppe H blieb. Dem Team von Marcelo Bielsa reichten zwei Punkte nicht, um unter die besten acht von den zwölf Gruppendritten zu kommen.
-Prognose von Daniel Memmert und Fabian Wunderlich hatten die Südamerikaner aber auch nur eine Wahrscheinlichkeit von einem Prozent, 2026 Weltmeister zu werden. LiveblogSpielplanTabellenSonderseiteDFB-Team Ansonsten verabschiedeten sich Teams, deren Werte noch geringer waren. Auch an der Spitze hat sich durch die Vorrunde wenig geändert.
Was Experten sagen
„Im Prinzip sind die Favoriten unverändert. Spanien, Frankreich und England, die vor dem Turnier die Top Drei waren, liegen immer noch unter den vier Teams mit der höchsten Titelwahrscheinlichkeit“, sagt Memmert. Dennoch gab es ein paar Verschiebungen durch die Ergebnisse im Vergleich zum WM-Start.
„Im Vergleich zum Turnierstart haben sich die Chancen von Argentinien deutlich verbessert, die von Portugal und Spanien verschlechtert“, sagt er. Drei Gründe hat Wunderlich identifiziert: das Scheitern eines Favoriten, die Leistungen und der Turnierbaum. „Jetzt, wo feststeht, welche Teams auf dem Weg zum Titel potentiell als Gegner lauern, können und müssen die Wahrscheinlichkeiten natürlich noch einmal neu bewertet werden“, sagt er.
Daniel Memmert (links) und Fabian WunderlichKenny Beele / PrivatEine Debatte gab es vor dem Turnier, ob die Erweiterung des Feldes nicht zu einem Qualitätsverlust führen könnte. „Wenn wir diese Frage aus der ganz speziellen Perspektive der Prognose betrachten, lässt sich schon feststellen, dass – auch im Vergleich zur Euro 2024 – die Qualitätsunterschiede größer waren“, sagt Memmert. Zu erkennen sei das an den Wahrscheinlichkeiten bei einigen deutlichen Einzelprognosen und den teilweise hohen Ergebnissen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





