
Protest gegen China: Tibetischer Aktivist verbrennt sich vor UN-Zentrale
Protest gegen China : Tibetischer Aktivist verbrennt sich vor UN-Zentrale Von Sara Wagener 03.07.2026, 16:54Lesezeit: 2 Min. Ein Screenshot aus seinem Livestream zeigt Lobga Rangzen am Donnerstag mit einer tibetischen...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Protest gegen China : Tibetischer Aktivist verbrennt sich vor UN-Zentrale Von Sara Wagener 03. 2026, 16:54Lesezeit: 2 Min. Ein Screenshot aus seinem Livestream zeigt Lobga Rangzen am Donnerstag mit einer tibetischen Flagge vor dem UN-Hauptquartier, bevor er sich selbst anzündet.
ReutersLobga Rangzen setzte sich für die Freiheit Tibets ein. Er erlag seinen Verbrennungen kurz nach der Tat. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Ein tibetischer Aktivist hat sich vor dem Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York selbst angezündet und ist in der Folge an seinen Verbrennungen verstorben.
Die Einzelheiten
Während der Tat am Donnerstagabend amerikanischer Zeit, die der 52 Jahre alte Lobga Rangzen live im Internet übertrug, hielt er eine tibetische Flagge in der Hand und trug traditionelle tibetische Kleidung. Zuvor hatte Rangzen erklärt, dass seine Tat Ausdruck der sich verschärfenden Menschenrechtslage in Tibet sei, wie der Exilverein Tibet Initiative Deutschland mitteilte. Seit Mittwoch ist ein chinesisches Gesetz zur „Förderung der ethnischen Einheit“ in Kraft, durch das Minderheiten in China und ihren Unterstützern im Ausland weitere Repressionen drohen.
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Die Geschäftsführerin der Tibet Initiative Deutschland, Tenzyn Zöchbauer, sagte, die Bilder aus New York zeigten „den kollektiven Schmerz und die Verzweiflung der Tibeterinnen und Tibeter angesichts der systematischen Zerstörung ihrer Kultur und Identität“. Die Selbstverbrennung sei auch „ein erschütterndes Zeugnis des Versagens der internationalen Gemeinschaft“.
Am Abend versammelten sich Tibeter vor dem UN-Hauptquartier zu einer Mahnwache, wie in sozialen Medien zu sehen war. Rangzen war in der tibetischen Exilgemeinde ein bekannter Aktivist. Die Präsidentin der Menschenrechtsorganisation International Campaign for Tibet, Techno Gyatso, beschrieb Rangzen als einen „unermüdlichen Fürsprecher Tibets“, der sich der friedlichen Sensibilisierung für die Menschenrechte in Tibet verschrieben habe.
In einem Gastbeitrag für die F. hatte sie vor Kurzem vor den möglichen Folgen des neuen Gesetzes gewarnt.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





