
Quecksilber in Umzugs-Mietfahrzeug – acht Menschen in Klinik
Hochgiftige Flüssigkeit Quecksilber in Umzugs-Mietfahrzeug – acht Menschen in Klinik Bei einem Umzug entdeckt eine Familie eine verdächtige Flüssigkeit in ihrem Mietwagen. Die Folge: Wohnungen werden evakuiert, acht...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Hochgiftige Flüssigkeit Quecksilber in Umzugs-Mietfahrzeug – acht Menschen in Klinik Bei einem Umzug entdeckt eine Familie eine verdächtige Flüssigkeit in ihrem Mietwagen. Die Folge: Wohnungen werden evakuiert, acht Menschen müssen zur Untersuchung in ein Krankenhaus. 36 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Reichenbach an der Fils: Umzugskartons stehen neben einem Lkw auf dem Boden Foto: Enrique Kaczor / dpa Der Umzug einer Familie in Baden-Württemberg hat einen Rettungseinsatz samt Evakuierung ausgelöst. Der Grund: In einem angemieteten Fahrzeug wurde eine verdächtige Flüssigkeit entdeckt.
Die Einzelheiten
Wie sich wenig später herausstellte, handelte es sich um Quecksilber. Das bestätigte der Einsatzleiter der Feuerwehr. Quecksilber ist ein Schwermetall und hochgiftig.
Vorsorglich seien acht Menschen zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht worden, sagte ein Polizeisprecher. Als weitere Vorsichtsmaßnahme wurden mehrere Wohneinheiten evakuiert. Die Bewohner konnten aber den Angaben zufolge dann wieder in ihre Häuser zurückkehren.
Feuerwehrleute trugen bei dem Einsatz in Reichenbach an der Fils im Landkreis Esslingen teilweise Schutzanzüge. Das Quecksilber sei in dem Fahrzeug auf einer Fläche von etwa zwei mal zwei Zentimetern gefunden worden, hieß es. Wo die giftige Flüssigkeit herkam, blieb unklar.
Was Experten sagen
Mehr zum Thema Abwasserentsorgung im Bergbau: Nur 150 Meter bis zum GiftVon Matthias Bartsch und Steffen Winter 4 Min Zur Merkliste hinzufügen 4 Min Zur Merkliste hinzufügen Urteil in Hannover: Vater wegen Quecksilber-Vergiftung seiner Tochter zu 13 Jahren Haft verurteilt 1 Min Zur Merkliste hinzufügen 1 Min Zur Merkliste hinzufügen Deutschlands düstere Geheimnisse: Gift im MundVon Guido Kleinhubbert 6 Min Zur Merkliste hinzufügen 6 Min Zur Merkliste hinzufügen Parkinson und Alzheimer: Feinstaub, Pestizide und Mikroplastik können Schäden im Gehirn auslösenVon Jörg Blech 8 Min Zur Merkliste hinzufügen 8 Min Zur Merkliste hinzufügen Quecksilber kann bei einer Belastung über längere Zeit zu schweren Gesundheitsschäden führen. In der Vergangenheit wurde das Schwermetall zum Beispiel in Batterien, Thermometern oder Leuchtstoffröhren verwendet. Besonders gefährlich ist das Einatmen der unsichtbaren Dämpfe.
Sie wirken laut Umweltbundesamt hochtoxisch auf das zentrale Nervensystem und die Nieren. Das Schwermetall schmilzt unter Normaldruck bereits bei minus 39 Grad und ist daher in elementarer Form bei den üblichen Temperaturen flüssig. Früher wurde es häufig in Thermometern verwendet – wegen seiner Toxizität wird es heute jedoch durch andere Substanzen ersetzt.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




