
Rassistische Angriffe: Ich wünschte, Jonathan Tah müsste kein Held mehr sein
Rassistische Angriffe : Ich wünschte, Jonathan Tah müsste kein Held mehr sein Gastbeitrag Von Tuğba Tekkal 02.07.2026, 18:06Lesezeit: 4 Min. Schweigen ist nicht zu akzeptieren: Jonathan Tah.dpaNach seinem verschossenen...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Rassistische Angriffe : Ich wünschte, Jonathan Tah müsste kein Held mehr sein Gastbeitrag Von Tuğba Tekkal 02. 2026, 18:06Lesezeit: 4 Min. Schweigen ist nicht zu akzeptieren: Jonathan Tah.
dpaNach seinem verschossenen Elfmeter wird Jonathan Tah online rassistisch beleidigt. Der Fall legt offen, wie sehr in Deutschland Zugehörigkeit weiter an Leistung geknüpft wird. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Als Jonathan Tah in der 102.
Die Einzelheiten
Minute des Sechzehntelfinals zwischen Deutschland und Paraguay den Ball über Orlando Gill hinweg ins Tor köpft, ist er für drei Minuten ein Held. So lange, bis der Schiedsrichter den Treffer einkassiert und Deutschland ins Elfmeterschießen muss. Als Jonathan Tah nur wenige Minuten später den sechsten Elfmeter über das Tor haut, ist er nicht nur kein Held mehr – er ist auch in den Augen einer erschreckend großen Gruppe kein Deutscher mehr.
Wenn nicht weiße Spielerinnen und Spieler zum Elfmeter antreten, hält etwas in mir die Luft an. Nicht, weil es um das Weiterkommen geht, sondern weil da plötzlich eine Fallhöhe ist, die in diesem Ausschießen deutlich sichtbar wird. Trifft dieser Spieler nicht, wird er rassistisch diskriminiert und beschimpft.
Trifft dieser Spieler nicht, ist er in den Augen vieler nicht nur ein schlechter Spieler, sondern ein Spieler, der nicht dazugehören sollte. Dessen Identität angegriffen wird, dessen Wurzeln, dessen Familie, dessen Hautfarbe angegriffen wird. Trifft ein Jonathan Tah nicht das Tor, ist er kein Deutscher mehr.
Was Experten sagen
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Unter Jonathan Tahs Post findet man unverhohlenen RassismusEs steht außer Frage, dass alle Spieler online Hass ernten, die einen Elfmeter verschießen, Großchancen vergeben, nicht die beste Leistung abrufen. Und es steht außer Frage, dass alle Hasskommentare menschenverachtend und falsch sind.
Dass sie schädigen, wehtun und gefährlich sind. Nur weil Profifußballer viel verdienen, weil sie ihr Land auf sportlicher Ebene vertreten, weil Hoffnung auf sie projiziert wird, ändert es nichts an der Tatsache, dass sie Menschen sind. Schaut man in die Kommentarzeilen unter den Posts von Nick Woltemade oder Kai Havertz, die auch einen Elfmeter im Sechzehntelfinale verschossen haben, findet man Zuspruch, Kritik, auch Beschimpfungen.
Schaut man unter Jonathan Tahs Post, findet man unverhohlenen Rassismus. Zugehörigkeit wird an Leistung geknüpftIch muss automatisch an meine eigene Karriere denken, an die Spiele, die ich sowohl im Amateur- als auch im Profibereich gemacht habe. An das Wissen, das man schon so früh in sich trägt: Dass eigene Fehler ein anderes Gewicht haben als die der anderen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





