
Raumfahrt in Indien: Erfolgreicher Testflug privat entwickelter Rakete
Weltraumflug aus Indien Erfolgreicher Testflug privat entwickelter Rakete Delhi will sich seinen Platz in der weltweiten Raumfahrtwirtschaft sichern. Und setzt dabei auf Start-ups und private Unternehmen. 18.07.2026,...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Weltraumflug aus Indien Erfolgreicher Testflug privat entwickelter Rakete Delhi will sich seinen Platz in der weltweiten Raumfahrtwirtschaft sichern. Und setzt dabei auf Start-ups und private Unternehmen. 14 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Die Rakete Vikram-1 im November 2025 in Hyderabad Foto: Priyanshu Singh / aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Indien hat erstmals eine privat entwickelte Orbitalrakete erfolgreich gestartet.
Die Vikram-1 habe ihren ersten Testflug erfolgreich absolviert, erklärte das Raumfahrtunternehmen Skyroot Aerospace am Samstag im Onlinedienst X. »Hallo Weltraum, wir sind angekommen! «, schrieb das Unternehmen.
Der Start gilt als wichtiger Schritt für Indien, das seinen Anteil an der weltweiten Raumfahrtwirtschaft ausbauen will. Bislang wurde die indische Raumfahrt weitgehend von der staatlichen Raumfahrtbehörde Isro geprägt. Raumfahrtsektor für private Investitionen geöffnetZiel der Mission ist es, die Antriebs-, Avionik-, Telemetrie-, Lenk-, Navigations- und Steuerungssysteme der Rakete im Flug zu erproben und gleichzeitig Daten für künftige kommerzielle Starts zu sammeln, so das durchführende Unternehmen Skyroot.
Was Experten sagen
Skyroot wurde 2018 gegründet und gehört zu einer neuen Generation indischer Raumfahrt-Startups, die nach der Liberalisierung des Sektors Unterstützung von internationalen Investoren erhalten haben. Indien öffnete seinen Raumfahrtsektor im Jahr 2020 für private Investitionen und ermöglichte es Start-ups, Raketen und Satelliten zu bauen sowie Startdienstleistungen anzubieten – Tätigkeiten, die jahrzehntelang von der staatlichen Indian Space Research Organisation (ISRO) wahrgenommen wurden. Die Regierung strebt an, den Anteil Indiens an der weltweiten Raumfahrtwirtschaft bis 2033 von derzeit rund 8 Milliarden US-Dollar auf 44 Milliarden US-Dollar zu steigern; dabei setzt sie darauf, dass private Unternehmen dazu beitragen können, sich in einem Markt zu behaupten, der von Akteuren aus den USA, Europa und China dominiert wird.
Der erfolgreiche Flug steht im Gegensatz zu den Schwierigkeiten des deutschen Raumfahrtunternehmens Isar Aerospace. Dessen zweiter Testflug der Spectrum-Rakete vom norwegischen Weltraumbahnhof Andöya wurde seit Januar mehrfach wegen technischer Probleme und ungünstiger Wetterbedingungen verschoben. Elon Musk dominiert RaketengeschäftZuletzt sagte Isar Aerospace einen für Mitte Juni geplanten Start wegen Abweichungen in den Flüssigkeitssystemen ab.
Bereits ein für April vorgesehener Versuch war wegen eines vermuteten Lecks gestrichen worden.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




