
Reisen in Krisenzeiten: Tipps der Krisenbeauftragten für Flüge und Kreuzfahrten
Krisenbeauftragte des Auswärtigen Amts »Menschen, die mit dem nackten Leben davonkommen, schicken wir keine Rechnung« Kann man in Kriegszeiten noch in ferne Länder reisen? Ab welchem Risiko warnt das Auswärtige Amt und...
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Krisenbeauftragte des Auswärtigen Amts »Menschen, die mit dem nackten Leben davonkommen, schicken wir keine Rechnung« Kann man in Kriegszeiten noch in ferne Länder reisen? Ab welchem Risiko warnt das Auswärtige Amt und wann zahlt eine Versicherung? Hier gibt die Krisenbeauftragte des Auswärtigen Amts Tipps für Flugreisen und Kreuzfahrten.
Ein Interview von Christoph Schult 25. 30 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Krisenbeauftragte Kliese: »Wir beobachten eine größere Mobilität zu exotischeren Reisezielen« Foto: Jens Gyarmaty / DER SPIEGEL Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet. SPIEGEL: Frau Kliese, viele Menschen fragen sich, wohin sie noch in den Urlaub fahren können.
Ist Reisen gefährlicher geworden? Kliese: Reisen war schon immer mit Risiken verbunden. Krisen und Katastrophen sind oft nicht vorhersehbar, denken Sie an die Zeit der islamistischen Terroranschläge in Frankreich oder Großbritannien vor gut zehn Jahren.
Im Vergleich dazu kam der jüngste Irankrieg mit Ansage. Richtig ist, dass in den vergangenen Jahren Spannungen weltweit zugenommen haben. Umso wichtiger ist es, sich vor einer Reise gut zu informieren.
Was Experten sagen
SPIEGEL: Hat sich das Reiseverhalten der Deutschen verändert? Kliese: Wir beobachten eine größere Mobilität zu exotischeren oder weiter entfernten Reisezielen. Hinzu kommen Familienbesuche im Ausland, weil viele Deutsche eine Migrationsgeschichte haben oder Verwandte ins Ausland gezogen sind.
Zur Person Bild vergrößern Foto: Jens Gyarmaty / DER SPIEGEL Manja Kliese, Jahrgang 1978, wurde in Pasewalk geboren und wuchs in Karl-Marx-Stadt auf. Kliese studierte in Paris und Berlin und absolvierte ein deutsch-französisches Masterstudium in European Governance. Seit Sommer 2025 ist die Diplomatin Krisenbeauftragte des Auswärtigen Amts, zuvor leitete sie das Referat »Nothilfe für Deutsche im Ausland«.
SPIEGEL: Lesen die dann die Reisehinweise auf der Internetseite des Auswärtigen Amts? Kliese: 35 Millionen Menschen tun das jährlich. Nicht nur auf der Internetseite, sondern auch in unserer App »Sicher reisen«.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




