
Rekorde an der Wall Street, Frieden im Nahen Osten – warum bleibt Bitcoin zurück?
Startseite Aktuelle Artikel im Überblick Kryptowährungen Bitcoin Bitcoin schwächelt: Warum die Wall Street optimistischer istDie Woche im Rückblick Rekorde an der Wall Street, Frieden im Nahen Osten – warum bleibt...
Bitcoin 1 Minute
Hier die neuesten Entwicklungen an den Märkten für digitale Vermögenswerte: Startseite Aktuelle Artikel im Überblick Kryptowährungen Bitcoin Bitcoin schwächelt: Warum die Wall Street optimistischer istDie Woche im Rückblick Rekorde an der Wall Street, Frieden im Nahen Osten – warum bleibt Bitcoin zurück? Die Märkte sind sich selten einig. Noch seltener liegen sie so weit auseinander wie aktuell.
Während Aktien neue Höchststände erreichen, fällt Bitcoin zurück. Wer deutet das Makro-Bild richtig? von Philipp Baumgartner 20.
Marktdynamik
2026 Teilen Bitcoin-Kurs55. 10 % Bitcoin kaufen Beitragsbild: Shutterstock | Während Aktien neue Höchststände markieren, bleibt Bitcoin unter den Erwartungen Während das Iran-Abkommen den Ölpreis abstürzen und den S&P 500 auf neue Höchststände steigen lässt, musste die größte Kryptowährung weitere Kursrückgänge einstecken. Bitcoin kommt zurzeit nicht in Tritt.
Grund dafür ist auch die US-Notenbank, die den Märkten in dieser Woche eine Botschaft geschickt hat, die Bitcoin-Investoren deutlich ernster nehmen als die Wall Street. Die Fed verändert das Spiel Die US-Notenbank beließ die Zinsen diese Woche zwar unverändert. Der Ton der Sitzung fiel jedoch deutlich restriktiver aus als erwartet.
Der neue Dot Plot zeigt, dass inzwischen rund die Hälfte der Fed-Mitglieder für 2026 sogar eine Zinserhöhung erwartet. Die Notenbank hob ihre Inflationsprognose zudem an. Noch wichtiger jedoch war die Kommunikation von Fed-Chef Kevin Warsh.
Auswirkungen auf die Märkte
Konkrete Hinweise auf den weiteren Kurs blieben weitgehend aus. An den Terminmärkten verschwanden daraufhin die Erwartungen an baldige Zinssenkungen nahezu vollständig. Die Terminmärkte sehen derzeit kaum Spielraum für Zinssenkungen und preisen teilweise sogar weitere Straffungen ein.
| Quelle: CME FedWatch Tool Für Bitcoin ist das ein Problem. Die Kryptowährung profitiert häufig von zusätzlicher Liquidität und sinkenden Finanzierungskosten. Beides ist nach der jüngsten Fed-Sitzung deutlich unsicherer geworden.
Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Der Dollar zog an, die Renditen kurzfristiger Staatsanleihen stiegen, Bitcoin geriet ins Straucheln. Während Aktien vor allem die geopolitische Entspannung feiern, richtet sich der Blick am Krypto-Markt auf die Folgen einer länger restriktiven Geldpolitik.
Die Veränderung prägt weiterhin die Landschaft digitaler Vermögenswerte.




