
Rentenversicherung rechnet offenbar mit stärkerem Anstieg der Beiträge
Wirtschaftskrise reißt Löcher Rentenversicherung rechnet offenbar mit stärkerem Anstieg der Beiträge Die Finanzlücken bei Renten- und Arbeitslosenversicherung sind laut Medienberichten größer als bisher bekannt. Das...
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Wirtschaftskrise reißt Löcher Rentenversicherung rechnet offenbar mit stärkerem Anstieg der Beiträge Die Finanzlücken bei Renten- und Arbeitslosenversicherung sind laut Medienberichten größer als bisher bekannt. Das könnte teuer werden – auch für Arbeitnehmer. 36 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Senioren genießen den Ruhestand: Die gesetzliche Rente muss erwirtschaftet werden Foto: Malte Ossowski / Sven Simon / IMAGO Die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission tagt noch, doch die Probleme, die sie zu lösen hat, werden offenbar größer: Die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV) rechnet laut einem Zeitungsbericht mit einem stärkeren Beitragsanstieg als bisher angenommen. Der Beitragssatz für Arbeitnehmer und Arbeitgeber müsse 2028 von derzeit 18,6 Prozent auf 19,9 Prozent steigen, berichtete die »Bild«-Zeitung (Montag) unter Berufung auf interne DRV-Zahlen.
Die Einzelheiten
Bisher sahen die Prognosen dem Bericht zufolge ein Plus auf 19,8 Prozent vor. Für das Jahr 2029 werde ein Anstieg auf 20 Prozent vorausgesagt, schrieb die Zeitung weiter. In den darauffolgenden Jahren solle der Beitragssatz auf 20,2 Prozent (2031), 20,5 Prozent (2032), 20,7 Prozent (2033) und 20,9 Prozent (2034) steigen.
Von 2036 bis 2040 rechne die DRV mit einem Beitragssatz von 21,1 Prozent. Nach bisherigen Planungen sei die DRV von einem Anstieg auf 21,2 Prozent im Jahr 2039 ausgegangen. Höhere Arbeitslosenzahlen belasten SystemEine Bestätigung für diese Zahlen gibt es bislang nicht, aber auch die Wirtschaftsweisen hatten angesichts der demografischen Alterung vor einem drastischen Anstieg der Sozialversicherungsbeiträge gewarnt.
Ohne Reformen werde der Gesamtbeitragssatz von derzeit 42,3 Prozent auf knapp 50 Prozent im Jahr 2040 steigen, heißt es in dem am vergangenen Mittwoch vorgelegten Frühjahrsgutachten des Sachverständigenrats. Auch die Finanzierung der Arbeitslosenversicherung steht womöglich stärker unter Druck als bisher bekannt. Bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) rechnet die Bundesregierung laut einem Zeitungsbericht jedenfalls mit einem höheren Defizit als bisher erwartet.
Was Experten sagen
Das Minus werde zum Jahresende bei über fünf Milliarden Euro liegen, berichteten die Redaktionen von »Welt«, »Business Insider« und »Politico« unter Berufung auf Insider. Innerhalb der BA fürchte man sogar bis zu acht Milliarden Euro. Mehr zum Thema Widerstand angekündigt: Ver.
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