
Rheinmetall verkauft Autozuliefergeschäft
Mehr Panzer, weniger Pkw Rheinmetall verkauft Autozuliefergeschäft Einen Teil seines Geschäfts machte der Düsseldorfer Rüstungskonzern bisher als Kfz-Zulieferer. Bis zum Ende des Jahres will er den Geschäftszweig...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Mehr Panzer, weniger Pkw Rheinmetall verkauft Autozuliefergeschäft Einen Teil seines Geschäfts machte der Düsseldorfer Rüstungskonzern bisher als Kfz-Zulieferer. Bis zum Ende des Jahres will er den Geschäftszweig veräußern – weil sich das Waffengeschäft mehr lohnt. 14 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Rheinmetall kommt beim Verkauf seiner Kfz-Sparte voran Foto: Wolf von Dewitz / dpa Auf dem Weg zum reinen Rüstungskonzern ist Rheinmetall einen großen Schritt weitergekommen: Der Konzern verkauft sein Autozuliefergeschäft an den Finanzinvestor Aequita. Die beiden Unternehmen hätten »heute einen Kaufvertrag unterzeichnet, der der bisherigen Rheinmetall-Division Power Systems eine Zukunft unter neuer Führung eröffnet«, erklärte Rheinmetall.
Die Einzelheiten
Damit werde ein »Meilenstein der strategischen Neuausrichtung« erreicht, mit dem Verkauf der Zivilsparte nehme der Konzern sein »militärisches Geschäft in den Fokus«. Der Verkauf soll im vierten Quartal dieses Jahres abgeschlossen werden und steht noch unter Vorbehalt der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden. Der vorläufige Kaufpreis betrage 350 Millionen Euro.
Er könne sich bis Vollzug der Transaktion aber noch ändern. In dem verkauften Unternehmensteil sind rund 6200 Beschäftigte tätig, bei Rheinmetall verbleiben 34. Angesichts der schwachen Nachfrage nach Autos aus Europa ist der Geschäftszweig für Autobauteile schon länger eine Wachstumsbremse für Rheinmetall, das mit seinem Militärgeschäft von einem Firmenrekord zum nächsten eilt.
Die Kfz-Sparte kam 2025 auf einen Umsatz von zwei Milliarden Euro, das Waffengeschäft hingegen auf rund 10 Milliarden Euro. Die Verkaufsgespräche begannen bereits vergangenes Jahr. Das bisherige Kfz-Werk von Rheinmetall in Neuss wird schon jetzt schrittweise umgewidmet – dort werden künftig Satelliten und andere Rüstungsgüter hergestellt und keine Kfz-Bauteile mehr.
Was Experten sagen
Ein spanisches Werk soll ebenfalls umfunktioniert werden. »Wir konzentrieren uns auf das margenstarke Geschäft mit den militärischen Kunden, wo wir hervorragende Wachstumschancen haben«, sagte Rheinmetall-Chef Armin Papperger. Man gebe die zivile Sparte »in gute Hände«.
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Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





