
Ärmelkanal: Nach Warnschüssen - Britische Segler widersprechen Russland
»Admiral Grigorowitsch« Warnschüsse im Ärmelkanal – britische Segler widersprechen russischem Verteidigungsministerium Ein russisches Kriegsschiff hat im Ärmelkanal Warnschüsse in Richtung einer britischen Jacht...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. »Admiral Grigorowitsch« Warnschüsse im Ärmelkanal – britische Segler widersprechen russischem Verteidigungsministerium Ein russisches Kriegsschiff hat im Ärmelkanal Warnschüsse in Richtung einer britischen Jacht abgegeben, darauf ein Rentnerpaar. Der Mann und die Frau äußern sich nun in der . 06 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Russische Fregatte »Admiral Grigorowitsch« Foto: Mod Crown Copyright / Ministry of Defence / PA Wire / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Jane und Alan Kelvey, ein britisches Rentnerpaar, weisen die Darstellung des russischen Verteidigungsministeriums zurück, ihre Segeljacht habe sich im Ärmelkanal »gefährlich« einer russischen Fregatte genähert.
Gegenüber der schilderten die beiden, sie seien rund 20 bis 23 Seemeilen südlich der Isle of Wight unterwegs gewesen, als sie dem Kriegsschiff »Admiral Grigorowitsch« begegneten. Nach Angaben von Jane Kelvey habe das russische Schiff zunächst »fünf Signaltöne mit dem Horn« gegeben. Daraufhin habe die Crew der unter britischer Flagge fahrenden Jacht »Bright Future« »sofort zwei Grad nach Backbord« gedreht – erkennbar als bewusste Kursänderung.
Etwa eine Minute später habe das Horn erneut fünfmal ertönt, direkt danach seien »vier bis fünf Schüsse kleinen Kalibers« gefallen. Die Kelveys sprechen von Warnschüssen »in die Luft« und betonen, ihre Jacht sei »definitiv nicht auf Kollisionskurs« gewesen. »Aus unserer Sicht war es kein Vorfall, bis die Schüsse fielen«, sagte Jane Kelvey, sie nannte das Vorgehen »völlig unnötig«.
Was Experten sagen
Auch Alan Kelvey bezeichnete die Schüsse als »nicht notwendig«. Schäden oder Verletzte habe es nicht gegeben; die Jacht-Besatzung sprach von einem Abstand von etwa 450 Metern. Mehr zum Thema Krieg gegen die Ukraine: So sanktioniert die EU Russland Militäroperation im Ärmelkanal: Großbritannien meldet Einsatz gegen Schiff der russischen Schattenflotte Krieg gegen die Ukraine: Verhandeln statt Kämpfen ist die falsche Strategie Ein Gastbeitrag von Claudia Major und Christian Mölling Wachsende Spannungen mit RusslandDas russische Verteidigungsministerium hatte dagegen erklärt, die Jacht habe sich der Fregatte gefährlich genähert und trotz Signalraketen und akustischer Warnungen ihre Annäherung fortgesetzt.
Der Kommandeur habe deshalb Warnschüsse abgegeben, erst danach habe die »Bright Future« abgedreht und sich entfernt. Britische Behörden untersuchen den Vorfall. Aus dem britischen Verteidigungsministerium hieß es, man prüfe Berichte über einen Zwischenfall im Ärmelkanal.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





