
Roma Pride: Jüdischen Gruppen droht Ausschluss von Pride-Parade in Rom
Kritik an Veranstaltern Jüdischen Gruppen droht Ausschluss von Pride-Parade in Rom Vor der Pride in Rom wird jüdischen Gruppen ein Festwagen verwehrt. Nur wer ein politisches Manifest der Veranstalter abnickt und sich...
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Kritik an Veranstaltern Jüdischen Gruppen droht Ausschluss von Pride-Parade in Rom Vor der Pride in Rom wird jüdischen Gruppen ein Festwagen verwehrt. Nur wer ein politisches Manifest der Veranstalter abnickt und sich vom israelischen Vorgehen im Gazastreifen distanziert, soll dabei sein dürfen. 45 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Rom: Wagen einer jüdischen Gruppe bei der Pride Parade 2025 Foto: Marco Di Gianvito / ZUMAPRESS. com / picture alliance aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Knapp einen Monat vor der alljährlichen Pride-Parade in Rom gibt es Streit über die Teilnahme jüdischer LGBTQ-Gruppen. Die Veranstalter von Roma Pride kündigten an, dass die Organisationen Keshet Italia und Keshet Europe nicht mit einem Festwagen in der Parade dabei sein dürfen, weil sie sich nicht vom »derzeitigen Genozid in Gaza« distanziert hätten. Italienische Politiker und Aktivisten kritisieren den Ausschluss.
Veranstalter veröffentlichten politisches ManifestDie Veranstalter der Parade für die Rechte von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans- und queeren Menschen (LGBTQ+) am 20. Juni veröffentlichten ein politisches Manifest, in dem auch der »derzeit in Gaza vom Staat Israel verübte Genozid« verurteilt wird. Von Teilnehmern mit einem Wagen verlange man, dass sie sich sämtliche Forderungen zu eigen machen, hieß es.
Was Experten sagen
Bild vergrößern Plakat bei der Pride-Parade in Rom 2025 Foto: Matteo Nardone / ipa-agency / picture alliance Wegen des harten Vorgehens im Gazakrieg werden Israel immer wieder Kriegsverbrechen und Genozid vorgeworfen, unter anderem von der Uno . Die israelische Regierung weist diese Anschuldigungen strikt zurück und betont stets, man bekämpfe im Gazastreifen die Hamas und nicht die Zivilbevölkerung. Daneben haben selbst die israelischen Streitkräfte im Januar bestätigt, dass etwa 70.
000 Menschen im Gazastreifen getötet wurden. Wie viele davon der Hamas angehörten, ist umstritten. Keshet Italia: »Gefährliche doppelte Standards«Keshet Italia warf den Veranstaltern eine »gefährliche Doppelmoral« vor.
Von italienischen Juden werde verlangt, sich von einer ausländischen Regierung zu distanzieren, für die sie nicht verantwortlich seien. Keshet Italia – keshet ist das hebräische Wort für Regenbogen – sei ausgeschlossen worden, »weil wir ihre politische Prüfung nicht bestanden haben«. Keine andere Vereinigung werde einer »fortlaufenden identitären und politischen Prüfung unterzogen, um zu beweisen, dass sie es verdient haben, dabei zu sein«.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





